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Molekulare Pharmakologie der Anästhetika und Katecholamine unter den Aspekten . . .

1.1 Immunmodulation durch Anästhetika                                                                zurück >

Projektleiter: Priv.-Doz. Dr. med. Torsten Loop

Mitarbeiter: Dr. med. Martin Roesslein

In vitro Untersuchungen haben gezeigt, dass Anästhetika die Funktion immunkompetenter Zellen beeinflussen. Die Bildung freier Sauerstoffradikale, die Chemotaxis und die Phagozytoseaktivität von neutrophilen Granulozyten können in vitro durch Anästhetika gehemmt werden. Ähnliche inhibitorische Wirkungen dieser Substanzen konnten auch an Lymphozyten und Makrophagen beobachtet werden. So supprimieren Anästhetika nicht nur die Proliferation dieser Zellen, sondern auch die Bildung von proinflammatorischen Zytokinen und die Expression von Adhäsionsmolekülen.

Während die Anästhetikum-Konzentrationen, die erforderlich sind um diese Effekte hervorzurufen, in der klinischen Anästhesie in der Regel nicht erreicht werden, ist dies im Rahmen der Intensivtherapie durch die Langzeitapplikation hoher Dosen dieser Substanzen häufig der Fall. Dies trifft insbesondere für die Induktion eines therapeutischen Komas bei Patienten mit erhöhtem intrakraniellen Druck zu. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass die damit assoziierten immunsuppressiven Effekte den Krankheitsverlauf dieser Patienten negativ beeinflussen. Daraus ergibt sich das Ziel, die hypnotische und neuroprotektive Wirkungen von Anästhetika auch ohne eine gleichzeitige Immunsuppression nutzen zu können. Dies kann nur erreicht werden, wenn die molekularen Mechanismen aufgeklärt werden, die für die Anästhetika-assoziierte Immunsuppression verantwortlich sind.

Wir untersuchen deshalb im Rahmen der unten aufgeführten Projekte den Einfluss von intravenösen und volatilen Anästhetika auf die Aktivierung von Signaltransduktionswegen in immunkompetenten humanen Zellen in vitro und in vivo.

1.2 Zytoprotektion durch Anästhetika

Projektleiter: Priv.-Doz. Dr. med. Torsten Loop

Mitarbeiter: Dr. med. Martin Roesslein

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