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ECLA

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Behandlungsprinzip

ECLA (Extracorporeal Lung Assist; extracorporale Lungenersatztherapie) ist eine Methode zur Behandlung des schweren akuten Lungenversagens (Acute Respiratory Sistress Syndrome, ARDS).

Das heute angewandte Verfahren der extrakorporalen, veno-venösen Oxygenierung und CO2-Elimination ist die Weiterentwicklung der extrakorporalen Zirkulation bei Eingriffen am offenen Herzen mit speziellen Oxygenatoren für den Langzeitbetrieb.

Es kommen bei der ECLA heparinbeschichtete Hohlfaseroxygenatoren zur Anwendung, deren Vorteil in einem hohen Gastransfer bei nur geringer Schädigung der korpuskulären Blutbestandteile liegt. Der Aufbau der ECLA besteht aus einem zu- und einem abführendem Schlauchsystem, durch das ein Teil des Herzzeitvolumens in einem veno-venösen extrakorporalen Kreislauf durch zwei parallel geschaltete Membranlungen gepumpt wird. Das Blut wird im allgemeinen über die v. cava inferior (via v. femoralis über einen dicklumigen, perkutan gelegten Katheter) entnommen und über die v. jugularis interna rechts wieder zugeführt.


ECLA


Kontraindikationen für ECLA

  • Schweres Schädel-Hirn-Trauma mit intracerebraler Blutung

  • Karzinomleiden

  • Hypoxischer Hirnschaden

  • Alter: über 55 Jahre (relativ)

  • Akute Blutung

  • Multiorganversagen

  • Floride nicht-pneumogene Sepsis

  • Kardiales Lungenödem

  • Beatmungsdauer über 21 Tage (relativ)

  • COPD im Finalstadium


Patientenanmeldung

Anmeldung eines Patienten zur ECLA-Behandlung erfolgt über die Anästhesiologische Intensivtherapiestation (AIT)

Telefon: +49 (0)761 270 - 23100

Telefax: +49 (0)761 270 - 26840


Folgende Informationen werden bei der Anmeldung des Patienten benötigt:

  • Patienten Name, Alter, Gewicht

  • Diagnose(n)

  • Beatmungsdauer, -modus, Beatmungsspitzendruck, PEEP-Niveau, AMV, AF

  • FiO2, PaO2, Röntgenbefund Thorax, CT-Befund (sofern vorhanden)

  • Infektparameter, Mikrobiologische Befunde (incl. Lokalisation) und Resistenztestung

  • Neurologischer Status

  • Hämodynamische Messwerte

  • Katecholaminbedarf

  • Thrombozytenzahl Nierenfunktion, Leberfunktion

Der Patiententransport wird von uns organisiert. Die Verlegung erfolgt mit einer mobilen Behandlungs- und Überwachungseinheit. Der Transport wird begleitet von einem in der ECLA-Behandlung erfahrenen Arzt.


Kontaktadresse:

Anaesthesiologische Intensivtherapiestation
Universitätsklinik Freiburg
Hugstetter Str. 55

D-79106 Freiburg

Telefon: +49 (0)761 270-23100

Telefax: +49 (0)761 270-26840

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