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» Augenklinik » Retinologie » ·Kurzinformation zur isovolämischen Hämodilution (IHD)
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Sektion für Retinologie

Kurzinformation zur isovolämischen Hämodilution (IHD)

Die IHD wird durchgeführt bei retinalen venösen Durchblutungsstörungen, da die Chance der Sehverbesserung von 20% (unbehandelt) auf 50% (durch Hämodilution) steigt. Vgl. auch ausführliches Protokoll zur IHD.
Durchführung:

1. Hämatokrit (Hkt) –Bestimmung

2. Hkt

  1. < 37%: keine Hämodilution
  2. 37–39 %: Aderlass 300 ml und Hydroxyäthylstärke (HAES)-Infusion 300 ml
  3. 39%: Aderlass 500 ml und Hydroxyäthylstärke (HAES)-Infusion 500 ml

3. zunächst alle 2 Tage Hämodilution, bis Ziel Hkt erreicht wird (35%). Anschliessend
    wöchentliche Hkt-Kontrolle und bei Werten über 37% erneute Hämodilution.

4. Aderlass und HAES-Infusion sollen gleichzeitig über 2 Zugänge durchgeführt werden,
    um ein Absinken des Herzzeitvolumens zu vermeiden.

  1. Ziel-Hkt = 35%
  2. Behandlungsdauer: 6 Wochen
  3. nach Abschluss der Hämodilution ist eine Vorstellung in unserer Klinik vorgesehen


Kontraindikationen

  • Herzinsuffizienz trotz Therapie
  • Respiratorische Insuffizienz
  • Niereninsuffizienz
  • Anämie
  • Herzinfarkt innerhalb der letzten 6 Wochen
  • schwere hämorrhagische Diathese
  • deutlich reduzierter Allgemeinzustand
unterer Abschluss
Impressum