Stammzellspende |
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Voraussetzungen
Der Spender erklärt sich nach einem ausführlichen Informationsgespräch zur Stammzellspende bereit. Ein Termin für die Spendervoruntersuchung wird vereinbart. Dort erfolgt die fachinternistische Untersuchung und evtl. die Eigenblutspende. Der Spender muß zum Zeitpunkt der Stammzellspende gesund sein. Nach Feststellung der Spendetauglichkeit wird ein Termin für die Knochenmarksentnahme oder Leukapherese vereinbart. Die Stammzellspende aus dem KnochenmarkDie Knochenmarkentnahme wird in Vollnarkose vorgenommen. Dazu ist ein stationärer Aufenthalt von 2 Tagen notwendig. Aus dem Beckenknochen werden ca. 500 - 1000 ml Knochenmark-Blutgemisch entnommen. Durch die Entnahme kann ein Wundschmerz an der Entnahmestelle auftreten; das Knochenmark bildet sich nach ca. 2 Wochen wieder vollständig nach. Das Risiko für den Knochenmarksspender ist gering und beschränkt sich im wesentlichen auf das Narkoserisiko. Die Stammzellspende mittels LeukaphereseDarunter versteht man, das Absammeln weißer Blutkörperchen aus dem peripheren Blut. Normalerweise befinden sich die Stamm- und Vorläuferzellen für die roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen sowie die Zellen des Immunsystems im Knochenmark. Durch mehrmalige Gabe des heute als Medikament zur Verfügung stehenden Wachstumsfaktors (G-CSF) für weiße Blutkörperchen lassen sich diese Stammzellen in die Blutbahn bringen. Danach wird mittels Leukapherese die erforderliche Menge Stammzellen aus dem Venenblut gewonnen. Dazu ist keine Narkose notwendig, in den meisten Fällen genügt ein Katheter, der in die Armvene eingeführt wird, um die Zellen mittels einer Maschine zu gewinnen. Die akuten Nebenwirkungen des Wachstumsfaktors, z. B. Gliederschmerzen, klingen unmittelbar nach Beendigung des Wachstumsfaktors ab. Langzeitwirkungen sind bisher nicht bekannt. Die TransplantationDem Patienten werden im Anschluss an eine intensive Chemo-/Strahlentherapie die Knochenmark-/ Blutstammzellen übertragen. Nach ca. 2 Wochen übernehmen diese Zellen dann die Blutbildung des Patienten. |
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Letzte Aktualisierung am 26.11.2008 durch webmaster |
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