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Allgemeines

Die Wundsprechstunde exisistiert seit 2002. Zielsetzung war es, die Therapie chronischer Wunden zu verbessern und die stationären Liegezeiten der Patienten zu verkürzen. Die erforderlichen Diagnostik- und Behandlungsschemata wurden standardisiert. Gleichzeitig erfolgte die schrittweise Etablierung moderner Therapiekonzepte, die auf der feuchten Wundbehandlung basieren.

Behandlungsschwerpunkte stellen Diabetes mellitus, Ulkus cruris, die periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVK), komplizierte postoperative Wunden und seltene, nichtheilende Wunden bei Gefäßentzündungen (Vaskulitis, GvHR) dar.

Um eine optimale Wundheilung zu ermöglichen, ist eine Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung und eine Verbessererung z. B. der Durchblutungssituation notwendig. Hierzu kooperieren wir mit anderen Fachabteilungen wie z. B. der Angiologie, interventionellen Radiologie, Gefässchirurgie, plastischen Chirurgie, Diabetologie und Dermatologie. So ist es möglich, Revaskularisationsmassnahmen und plastische Deckungen inklusive freier Lappentransplantate vorzunehmen.

Neben etablierten Verfahren der Wundbehandlung werden neue Methoden im Rahmen von eigenen Studien und unter Teilnahme an nationalen und internationalen Studien erprobt.

Zur Verbesserung der Dokumentation wurde ein netzwerkfähiges EDV-Dokumentationssystem mit der Möglichkeit der digitalen Bilddokumentation entwickelt.

Am Klinikum wurde eine klinikübergreifende Arbeitsgruppe "Wunde" etabliert und klinikweit Standards zur Diagnostik, Dokumentation und Therapie erarbeitet. Gemeinsam mit anderen Wundzentren wurde der Verein "Wundnetz e.V. gegründet. Hier werden über das elektronische Dokumentationssystem Daten erhoben sowie aktuelle Therapiestandards erarbeitet und publiziert.

 

Spezialsprechstunde für Wundbehandlung 

 

unterer Abschluss
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