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Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Kinderchirurgie: ambulante Operationen
Bei bestimmten Operationen bieten wir Ihnen an, Ihr Kind am Tag des Eingriffs wieder nach Hause mitzunehmen. Hierdurch wird die meist belastende Situation eines Krankenhausaufenthaltes für Ihr Kind vermieden. Zu Ihrer Sicherheit können wir bei unvorhergesehenen Problemen (oder wenn Sie im Verlauf dieses Tages das doch bevorzugen sollten) ihr Kind jederzeit für eine Nacht in der Kinderklinik aufnehmen.
Operationen, die regelhaft ambulant durchgeführt werden können: Leistenbruch, Beschneidung, Hodenhochstand, Narbenkorrektur, Entfernung eines Hämangioms (Blutschwamms) oder anderer kleiner Hauttumoren; darüber hinaus auch andere Eingriffe dieser Größenordnung.
Voraussetzungen:
- Kinder ohne zusätzliche Erkrankungen, die das Narkoserisiko erhöhen
- Anfahrtsweg unter einer Stunde (in Ausnahmefällen kann bei Vorinformation des niedergelassenen Kinderarztes hiervon abgewichen werden)
- Alter über 6 Monate
Ablauf:
Im Rahmen unserer Sprechstunde werden schon alle Vorbereitungen durch die Narkoseärzte und Kinderchirurgen getroffen.
Am Tag des Eingriffs werden die Kinder um 7:00 Uhr nüchtern in der kindgerecht eingerichteten Liegestation, die sich im Gebäude der Frauenklinik befindet, aufgenommen.
Dort wird zunächst von einem Kinderchirurgen die aktuelle Gesundheit überprüft (z.B. Infektfreiheit). Bitte teilen Sie uns rechtzeitig vorher (ggf. auch am Morgen des vorgesehenen Eingriffs) mit, ob Ihr Kind einen Atemwegsinfekt, Fieber oder sonstige plötzlich auftretenden Erkrankungen hat, da dann meist die Operation verschoben werden muss. Anschließend werden die Kinder von einer Kinderkrankenschwester für die Operation vorbereitet. Die Kinder erhalten einen beruhigenden Saft, um die Aufregung zu mildern. Ein Pflaster mit einem örtlichen Betäubungsmittel wird auf die Handrücken geklebt, um den Schmerz beim Einbringen der Venenkanüle für die Infusion zu vermeiden.




