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Nach der Operation
In den Stunden nach der Schilddrüsenoperation erfolgt eine klinische Überwachung der Herz-/Kreislaufparameter sowie eine Kontrolle des Verbandes und der eingelegten Wunddrainagen. In unserer Klinik wird der Patient aufgrund des Nachblutungsrisikos zur Sicherheit in der ersten Nacht auf der Chirurgischen Intensivstation überwacht. Die plazierten Wunddrainagen werden bei uns regelhaft am 1. postoperativen Tag entfernt. Die Hautwunde wird mittels einer Intracutannaht verschlossen, um postoperativ den bestmöglichen kosmetischen Effekt zu erzielen. Eine Nachkontrolle im Rahmen der ärztlichen Qualitätssicherung erfolgt an unserer Klinik am Tag der stationären Entlassung mit Kontrolle der Stimmbandfunktion. Vor der Entlassung aus der Klinik wird abschließend ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt zur Besprechung des Befundes der feingeweblichen Untersuchung (Histologie) und zur Festlegung des weiteren Vorgehens geführt. Die weitere Betreuung des Patienten übernimmt dann wieder der Hausarzt bzw. der behandelnde Endokrinologe (Festlegung der Schilddrüsenhormonsubstitution). Zur Vermeidung einer erneuten Knotenbildung des verbliebenen Schilddrüsenrestes ist nach ausgedehnten Schilddrüsenresektionen dann täglich die Einnahme von Schilddrüsenhormonpräparaten sowie einer Jodsubstitution erforderlich. Bei malignen Tumoren der Schilddrüse empfehlen wir das standardisierte Vorgehen niedergelegt in den Schriften des Tumorzentrum Freiburg.




