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Allgemeine Informationen zur Übergewichtschirurgie:
Als krankhaftes Übergewicht (morbide Adipositas) wird die Vermehrung des Körperfettanteils auf über das Doppelte des Körpergewichts bezeichnet. Häufig besteht eine lange Leidensgeschichte mit mehreren erfolglosen Versuchen abzunehmen. Möglichen Folgeschäden des unbehandelten Übergewichts wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Gelenk- und Rückenbeschwerden bis hin zu prothetischen Gelenkersatzoperationen, Schnarchen und Atempausen während des Schlafens (Schlafapnoe) sind gefährlich und erzeugen hohe Therapiekosten im Gesundheitssystem. Die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz des Körperbildes führt häufig zu sozialer Vereinsamung und Depressionen.
Eine Diagnose des krankhaften Übergwichts lässt sich unter Zuhilfenahme der international anerkannten Körper Masse Index (BMI) aus dem Körpergewicht und der Körpergrösse (Link zum BMI Rechner) stellen.
1995 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgende Einteilung getroffen.
BMI 18.5 - 24.9 kg / m² Normalgewicht
BMI 25.0 - 29.9 kg / m² Übergewicht
BMI 30.0 - 34.9 kg / m² Adipositas Grad I
BMI 35.0 - 39.9 kg / m² Adipositas Grad II
BMI > 40 kg / m² krankhaftes Übergewicht (Adiposiats Grad III)
Nach Ausschöpfung sämtlicher nichtoperativer Möglichkeiten wie Ernährungsberatung, Kuraufenthalte und Psychotherapie ist eine Operation oftmals die letzte Chance, die Krankheit wirkungsvoll zu therapieren.
weitere Informationen finden Sie hier:
Weitere Informationen: Magenband, Magenbypass, Nachsorge
Sprechstunde für Übergewichtschirurgie





