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Wirbelsäulenchirurgie

 

Aufgrund des steigenden Lebensalters der Bevölkerung findet sich eine steigende Anzahl von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule. Zusammen mit den akuten Verletzungen der Wirbelsäule sehen wir im Department für Orthopädie und Traumatologie eine ständig steigende Anzahl von Patienten mit Wirbelsäulenleiden. In unserem vor 5 Jahren gegründeten Department tragen wir den Erfordernissen einer modernen und patientenorientierten Wirbelsäulenbehandlung Rechnung.

In unserer Wirbelsäulenabteilung arbeiten Orthopäden und Unfallchirurgen gemeinsam, um das gesamte Spektrum der Erkrankungen und Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule anzubieten. Hierzu stehen neben modernsten Diagnostikverfahren sämtliche konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die diagnostische Abklärung komplexer Wirbelsäulenbehandlungen kann kurzstationär erfolgen. Es besteht eine 24-stündige Bereitschaft zur Versorgung akuter Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule.

 

Spektrum:

Konservative Therapie

In unserem Spektrum hat die konservative Therapie akuter wirbelsäulenbedingter Schmerzsyndrome einen festen Platz. Sie umfasst neben der individuell angepassten medikamentösen Therapie eine spezialisierte Physiotherapie. Von unseren manualtherapeutisch ausgebildeten Ärzten können außerdem die Möglichkeiten der Manuellen Medizin diagnostisch und therapeutisch eingesetzt werden.

Diagnostik und Therapie umfassen auch eine Reihe invasiver Verfahren, die sowohl diagnostische Hilfen bei der Identifizierung des krankheitsauslösenden Prozesses sein können, als auch therapeutischen Charakter haben. Hierzu gehören wirbelsäulennahe Infiltrationstechniken wie Wurzelinfiltrationen, Facetteninfiltrationen, epidurale Injektionen und therapeutische Lokalanästhesieverfahren.

Weiterführende diagnostische Maßnahmen wie probatorische Gipsmieder, Diskographien (Kontrastmitteldarstellung der Bandscheibe) und Myelographien (Kontrastmitteldarstellung des Rückenmark-Kanals) werden in der Diagnostik routinemäßig eingesetzt.

 

Operative Therapie

Unser operatives Spektrum umfasst sämtliche Erkrankungen und Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule. Wir führen alle gängigen, und heute als Standard geltenden Operationen durch. 

  • mikroskopisch gestützte Bandscheibenchirurgie

  • mikroskopische und offene Entlastungsoperationen (Dekompression) bei engem Spinalkanal mit eingeengten nervalen Strukturen (Spinale Stenose, Claudicatio spinalis)

  • Versteifungsverfahren (Spondylodese) der Wirbelsäule bei Instabilität, Spondylolisthese (Wirbelgeiten) und Postnukleotomiesyndrom.
     
  • Das Ziel des Erhaltes der natürlichen Wirbelsäulenfunktion ist durch die künstliche Bandscheibe erreicht. Bei degenerativer Bandscheibenerkrankung implantieren wir Bandscheibenprothesen  im Bereich der der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule.
     
  • Korrektureingriffe bei Skoliosen (Korrekturspondylodese) vom vorderen oder vom hinteren Zugang, oder über eine kombinierte Vorgehensweise.
     
  • Kyphoplastie (Stabilisierung durch Osteoporose beeinträchtigter Wirbelkörper mit Knochenzement über einen minimal invasiven Zugang)

 

Durch den Einsatz moderner wirbelsäulenchirurgischer Verfahren sind die Sicherheit und der Komfort für den Patienten gewährleistet. Dazu gehören der Einsatz bildgestützter Navigationshilfen und die Verfahren der minimal invasiven Chirurgie (verkleinerte operative Zugangswege), um das operative Trauma zu reduzieren.

Es besteht eine enge Kooperation mit der Arbeitsgruppe Osteoporose, um eine gegebenenfalls verminderte Knochendichte optimal zu verbessern.

Sprechstunde:

Freitag 8.30 bis 13.00 Uhr
Ambulanz des Department Orthopädie und Traumatologie

Kontakt:

Oberarzt PD Dr. Stefan Knöller
stefan.knoeller@uniklinik-freiburg.de

unterer Abschluss
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