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Aktuelle Informationen des Epilepsiezentrums Freiburg
Tag der Epilepsie 2010
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Fortbildungsveranstaltung im Neurozentrum Universitätsklinikum Freiburg 09. Oktober 2010, Konferenzraum 1, 9:15 bis ca.14 Uhr |
Hochmodernes Video-EEG-System im Epilepsiezentrum Freiburg installiert
Das Epilepsiezentrum Freiburg verfügt seit 2010 über ein neues Video-EEG-System, das sowohl in der EEG-Qualität als auch in der Video-Auflösung neue Maßstäbe setzt. Mit dem neuen System des australischen Herstellers Compumedics ist es möglich, sowohl sehr langsame EEG-Potentiale ("DC-Potentiale") als auch im hohen Frequenzbereich (10 kHz) EEG-Signale aufzuzeichnen. Dies ermöglicht neue Erkenntnisse über Prozesse, die der Generierung epileptischer Aktivität zugrunde liegen. An 6 Monitoring-Plätzen können Registrierungen mit bis zu 256 Kanälen durchgeführt werden. Auch die Video-Qualität wurde durch high definition (HD)-Kameras gesteigert und erlaubt eine verbesserte Auflösung von Details der Anfalls-Semiologie.
Freiburger Epilepsiedatenbank wird weltweit genutzt
Die im Freiburger Epilepsiezentrum gewonnenen EEG-Daten können bei entsprechendem Einverständnis der Patienten auch zu Forschungszwecken verwendet werden. In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung analysierte EEG-Registrierungen wurden auf einem universitären Server auch anderen Wissenschaftlern zugänglich gemacht. Derzeit nutzen 184 Forschergruppen aus 38 Ländern diese Daten und tragen zu einer Weiterentwicklung von Analyseverfahren bei, die langfristig den betroffenen Patienten zugute kommen können.
Epileptologisches Kolloquium am Dienstag, 25.05.2010, 17:15 Uhr
Thema:
Intracerebral electrophysiological investigations of verbal memory in medically intractable temporal lobe epilepsies
Referent:
Dr. Louis Maillard Service de Neurologie, Centre Hospitalier de Nancy
Ort:
Konferenzraum 2
Neurozentrum
Universitätsklinikum
Breisacher Str. 64,
Freiburg
Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftlerin
Frau Dr. Georgia Ramantani, Ärztin für Pädiatrie am Epilepsiezentrum Freiburg, wurde im Rahmen der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie ausgezeichnet. Ihr Poster befasste sich mit dem Thema der subduralen Korrlate der im Oberflächen-EEG bei Frontallappenepilepsien messbaren epileptischen Aktivität.
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| Frau Dr. Ramantani |
EEG-Datenbank
Das Epilepsiezentrum Freiburg stellt zu Forschungszwecken EEG-Registrierungen von Epilepsiepatienten zur Verfügung. Derzeit nutzen mehr als 180 Forschergruppen aus 34 Ländern diese Daten für Signalanalysen unter anderem zum Zwecke der Erkennung und Vorhersage epileptischer Anfälle.
Eine wesentliche erweiterte Datenbank befindet sich jedoch in Entwicklung.............
Hippocampusstimulation als neue Behandlungsmethode
Am Epilepsiezentrum Freiburg werden neuerdings Behandlungen von Temporallappenepilepsien durch Stimulation des Hippocampus durchgeführt. Diese minimal invasive Behandlungsmethode soll dazu beitragen, Risiken zu minimieren und die Funktion des epileptischen Hippocampus zu bewahren. In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Stereotaktische Neurochirurgie werden hierzu Stimulationselektroden in den Hippocampuskopf implantiert und im Folgenden elektrische Reizungen des Hippocampus vorgenommen. Ergebnisse der in Kooperation mit der Universität Gent und Bonn durchgeführten Studie werden in den nächsten Jahren erwartet.
Exakt im Hippocampuskopf platzierte Stimulationselektrode mit 4 Kontakten bei einer Patientin mit mesialer Temporallappenpilepsie rechts.
Preis für Aktivitäten von Selbsthilfegruppen
Der Förderverein "Epilepscio" hat einen Preis für Selbsthilfegruppen ausgeschrieben. Aktivitäten aus den Jahren 2009 und 2010 können eingereicht werden, die Auszeichnung erfolgt nach Begutachtung durch Experten im Rahmen der Veranstaltung zum Tag der Epilepsie 2010. Details sind zu finden unter der webpage www.epilepscio.de.
Innovative Ausgründung: Firma TIKANIS stellt sich in der Sciences Week des Biovalleys vor
Im Rahmen der Science Week des Biovalleys wurde Firma TIKANIS (www.tikanis.com) als eine erfolgreiche Kooperation aus Wirtschaft und Wissenschaft am 8. Dezember 2009 im Konzerthaus zur Vorstellung ihrer Entwicklung eingeladen. Firma TIKANIS wird von Dr. rer. nat. Thomas Maiwald und Frau Dipl. phys. Julie Blumberg geleitet. Die Firma hat lange bestehende Kooperationen mit dem Epilepsiezentrum Freiburg und hat für ambulante Anwendungen eine flexible Softwareplattform entwickelt, auf deren Basis u.a. subjektive Befindlichkeiten von Patienten, objektive kognitive Leistungsparameter, und Daten zur Anfallssituation erhoben werden können. Weitere Anwendungen umfassen ein System zur Krankenhausverwaltung, das u.a. in der Tumorbiologie eingesetzt wird, sowie ein Programm zur dynamischen Modellierung biologischer Systeme, das weltweit Einsatz findet. Unterstützt wird die junge Firma unter anderem durch die Technologie-Initiative des Landes Baden-Württemberg. Unter dem Titel "From Bench to Bedside: Flexible Software in Forschung und Klinik" stellten Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage und Dipl. biol. Oliver Eberhard aktuelle Anwendungen dem Publikum aus Wissenschaftlern der Universität Freiburg, Industrievertretern und jungen Nachwuchswissenschaftlern vor.
Habilitation von Frau Dr. Fauser
Frau Dr. Susanne Fauser habilitierte sich im Bereich Epileptologie mit Untersuchungen zu fokalen corticalen Dysplasien. Ihre wissenschaftlichen Untersuchungen umfassten unter anderem klinische Charakteristika bei Epilepsiepatienten, die eine symptomatische Epilepsie basierend auf einer corticalen Dysplasie haben, Untersuchungen zu dualen Pathologien und zum mehrfachen Vorliegen dysplasitscher Areale im Gehirn, zur operativen Therapie und zu genetischen Grundlagen der Erkrankung.
Frau Dr. Fauser wird als Privatdozentin und Funktionsoberärztin wieder am Epilepsiezentrum des Universitätsklinikum Freiburg tätig sein.
Veranstaltung zu Brain-machine Interfaces im Theater Freiburg
Im Theater Freiburg wurde eine Veranstaltung zu Brain-machine Interfaces durchgeführt. Ein Gespräch zu diesem Thema finden Sie hier ...
Tag der Epilepsie 2009 im Epilepsiezentrum Freiburg
Am 17.10.2009 fand erneut ein Treffen mit Epilepsie-Selbshilfegruppen aus Baden im Neurozentrum statt. Von erfahrenen Fachärzten und Psychologen wurden aktuelle Vorträg ...............
Wie verläuft eine Epilepsie?
Das Bild von Epilepsien ist geprägt durch schwere, chronische Verläufe, eine unzureichende Kontrolle von .............
Tag der Epilepsie 2009 - Fortbildungsveranstaltung am 17.10.2009
Der Tag der Epilepsie 2009 wird auch in diesem Jahr mit einer Fortbildungsveranstaltung für Betroffene und Interessierte am Samstag, den 17.10.2009 im Konferenzraum 1 des Neurozentrums begangen. Wir laden herzlich dazu ein! Weitere Informationen erhalten Sie über unser Sekretariat, Frau von Kurnatowski, Tel.: 0761-270 5366.
Epilepsie-Liga, forscht - hilft - informiert
Die vom Epilepsiezentrum Freiburg angefertigte DVD zur Differentialdiagnose dissoziativer und epileptischer Anfälle wurde von der Schweizer Liga gegen Epilepsie in das Ausbildungsprogramm übernommen und unter neuem Cover für Ärzte zur Verfügung gestellt.
Epilepsien - Wie Gewitter im Gehirn
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(15.4.2009) Es begann mit einem Zucken im kleinen Finger. Wenig später plagten heftige Kopfschmerzen die 25-Jährige. Der Arzt diagnostizierte Migräne. Als die Medikamente nicht anschlugen, kam der Hinweis per Zufall: Epilepsie. |
Symposium 10 Jahre Epileptologie am Universitätsklinikum Freiburg
Vom 13. - 14. März 2009 feierte das Epilepsiezentrum Freiburg sein 10-jähriges Bestehen. Mehr als 150 Teilnehmer hörten und diskutierten die Beiträge von Referenten aus den USA, Kanada, Chile und einer Reihe europäischer Staaten, die aktuelle Entwicklungen der klinischen Epileptologie und von Forschungsprojekten im Zusammenhang mit Epilepsien darstellten. Das Freiburger Epilepsiezentrum hat sich seit Aufnahme seiner Tätigkeit vor 10 Jahren im Verbund mit Partnern in Kork, Heidelberg und Kiel zu einem der größten europäischen universitären Zentren entwickelt. Neben dem Angebot einer Pharmakotherapie unter Einsatz neu entwickelter Substanzen wird Patienten mit schwer behandelbaren Epilepsien auch die Möglichkeit der Epilepsiechirurgie (mit 100 Operationen im Jahr 2008) und der Stimulationsbehandlung des Hippocampus oder der Vagusnervstimulation angeboten.
Vortrag von Herrn Prof. Schulze-Bonhage
Hier ein paar Photos von dem Symposium:
Hirnschrittmacher zur Epilepsiebehandlung
Am Epilepsiezentrum wird neuerdings als neue Therapieform die Stimulation des Hippocampus zur Epilepsiebehandlung angeboten. Im Rahmen einer europäischen Studie kann hierbei Patienten mit Epilepsien, die auf Medikamente unzureichend reagieren, anstelle einer Operation auch eine Reizung des Hippocampus über eine Tiefenelektrode angeboten werden. Mit dieser weniger eingreifenden Behandlung verbindet sich insbesondere die Hoffnung auf eine Schonung von Gedächtnisfunktionen.
Ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher oder bei der Vagusnervstimulation wird bei dieser Behandlungsform ein Impulsgeber am Rumpf befestigt, von dem aus elektrische Reizungen des Hippocamps durchgeführt werden. Dies führte in früheren Studien aus Mexiko und Belgien zu einer merklichen Minderung von Anfällen bei guter Verträglichkeit.
Hippocampusstimulation statt Amygdalohippokampektomie
Details: Studien
Therapie der nahen Zukunft
Artikel aus der Zeitschrift "Einfälle".
Die Tiefenhirnstimulation wird bereits jetzt in Freiburg im Rahmen einer multizentrischen Studie zur Epilepsiebehandlung eingesetzt. Mehr Informationen ...
Bernstein Center für Neurotechnologie
Mit dem 1. Oktober 2008 hat das neu gegründete Bernstein Center for Neurotechnology seine Arbeit aufgenommen. Das Epilepsiezentrum des Universitätsklinikum ist an mehreren Projekten beteiligt:
- Teilprojekt A2: Voluntary control of neuronal correlations for BMIs (C. Mehring, C. Braun, H. Preissl, A. Schulze-Bonhage, A. Gharabaghi) A. Schulze-Bonhage, A. Gharabaghi)
- Teilprojekt B3: Improving microelectrodes for single cell recordings in the human brain (S. Hefft, von Elverfeldt, J. Spreer, A. Schulze-Bonhage, R. Mattmüller)
- Teilprojekt C5 Multicontact stimulation techniques for interventions in human focal epilepsy (A. Schulze-Bonhage, T. Stieglitz, R. Mattmüller)
Details finden Sie unter www.bfnt.uni-freiburg.de/Research
Die "Natur des Menschen" in Neurowissenschaft und Neuroethik
Im Verlag Königshausen & Neumann ist neu ein Buch mit neuroethischen Beiträgen u.a. zum Thema Epilepsiediagnosik und Brain-Machine-Interfaces erschienen. Hierin werden auch klinische und Forschungs-Themen des Epilepsiezentrums Freiburg thematisiert.
Die "Natur des Menschen" in Neurowissenschaft und Neuroethik € 29,80 / Sfr 52,20
ISBN: 978-3-8260-3613-2
Autor: Clausen Jens, Giovanni Maio und Oliver Müller (Hrsg.)
Symposiumsband zur Anfallsprädiktion ist neu erschienen!
Im September 2007 trafen sich internationale Experten aus 25 Ländern in Freiburg zum 3. Internationalen Anfallsvorhersage-Workshop. Im August 2008 ist im Wiley-Verlag, herausgegeben von der Gruppe zur Anfallsvorhersage am FDM und Epilepsiezentrum Freiburg, ein neues Standardwerk zur Anfallsvorhersage erschienen, in dem namhafte Experten das Feld der Anfallsprädiktion darstellen:
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Schelter, Björn / Timmer, Jens / Schulze-Bonhage, Andreas (Hrsg.) |
Neue Einsatzmöglichkeiten des EEG
Neue Facetten der Elektroenzephalographie
Bisher wurde das EEG nur genutzt, um eine bestimmte Bandbreite neuronaler Signale aus dem Gehirn zu erfassen ...
Vagusnervstimulation - Freiburg untersucht Faktoren, die zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen
Die Vagusnervstimulation ist als Alternative zur medikamentösen Therapie durch fehlende Wechselwirkungen mit Antiepileptika oft vorteilhaft. Daneben wurden in letzter Zeit auch günstige Effekte auf die Stimmung nachgewiesen. Viele Patienten schätzen daneben die Möglichkeit, selbst durch Magnetaktivierung eine Anfallsunterbrechung vornehmen zu können.
Das Freiburger Epilepsiezentrum untersucht derzeit, welche Rolle die Anfallsreduktion, Effekte der Stimmungsverbesserung und der eigenen Kontrollmöglichkeit von Anfällen auf die Verbesserung der Lebensqualität der mit Vagusnervstimulatoren behandelten Patienten spielen. Patienten können Informationen im Sekretariat erfragen (Frau v. Kurnatowski, Tel. 0761 / 270 - 5366).
Projekt der Europäischen Union zur Anfallsvorhersage
Die Europäische Union hat Mittel von 4,3 Millionen Euro für ein Europäisches Verbundprojekt zur Anfallsvorhersage genehmigt (www.epilepsiae.eu). Kooperationspartner sind in Deutschland das Epilepsiezentrum Freiburg (hier bitte Link zum Drittmittelgeförderten Projekt) und das Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung (FDM). Gemeinsam mit Partnern aus Portugal, Frankreich und Italien wird eine internationale Datenbank erstellt, anhand derer verschiedene Vorhersagealgorithmen analysiert werden können.
Wettbewerb zur Anfallsprädiktion
Die Teilnahme an dem 2007 eingerichteten Internationale Wettbewerb zur Anfallsvorhersage ist weiterhin bis zur nächsten Tagung zur Anfallsvorhersage in den USA möglich. Informationen und intrakranielle EEg-Langzeit-Registrierungen sind zu finden unter:
https://epilepsy.uni-freiburg.de/prediction-contest
Interessierte Teilnehmer können zusätzliche Informationen hierzu erhalten bei Björn Schelter, (schelter@fdm.uni-freiburg.de)
Aktuelles aus der Ambulanz:
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass nunmehr mit Frau Dr. Carius und Frau Dr. Schelle zwei Ansprechpartner in unserer Ambulanz für Sie zu Verfügung stehen und sich somit die Wartezeiten für Erstkonsultationen in unserem Zentrum verkürzen werden.
Zur Zeit werden in unserer Ambulanz folgende Medikamentenstudien durchgeführt:
- Eine Studie mit dem Wirkstoff OXC-MR, einer retardierten Form des bekannten Wirkstoffs
- Oxcarbazepin, der eine bessere Verträglichkeit besitzen könnte.
- Eine Studie mit dem Wirkstoff Levetiracetam (Keppra®) in Monotherapie
- Eine Studie mit einem bislang noch nicht zugelassenen Wirkstoff: Brivaracetam.
- Eine Studie mit dem Wirkstoff Levetiracetam (Keppra) zur Status-Epilepticus-Behandlung
- Eine Vergleichsstudie zwischen Levetiracetam und Pregabalin im Hinblick auf die Verträglichkeit und Wirksamkeit dieser beiden gegen fokale Epilepsien wirksamen Substanzen.
- Eine Studie mit dem Wirkstoff Pregabalin bei neu diagnostizierten Epilepsien symptomatischer Ätiologie.
In die folgenden Studien können Patienten etwa ab Januar 2008 eingeschlossen werden: - Eine Studie mit dem Wirkstoff Zonisamid bei Patienten mit idiopathischen generalisierten myoklonischen Epilepsien (Janz-Syndrom)
- Eine Studie mit dem Wirkstoff Zonisamid bei Patient mit primär generalisierten GM-Epilepsien.
In der Sektion Epileptologie am Neurozentrum der Universität Freiburg sind folgende Stellen zu besetzen: Offene Stellen
The Brain Machine Interfacing Initiative




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