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Schwangerschaft bei Epilepsie
Anfallskontrolle während der Schwangerschaft
Viele Epilepsiepatientinnen sorgen sich über das Risiko einer Verschlechterung der Anfallskontrolle während der Schwangerschaft; unkontrollierte Anfälle während der Schwangerschaft können zu deren Verlust, fetalem Sauerstoffmangel und zu einer schlechteren neurologischen Entwicklung führen. Eine Vielzahl von Daten, zuletzt auch aus umfangreichen Schwangerschaftsregistern, belegt jedoch ein nur geringes Schwangerschafts-Assoziiertes Risiko. So verändert sich bei zwei Dritteln der Patientinnen die Anfallskontrolle nicht, ca. 15 % der Frauen erleiden eine Zu- oder Abnahme der Anfallsfrequenz. In nur weniger als 2 % der Schwangerschaften ereignet sich ein Status epilepticus; die Reduktion der Medikation kann hier allerdings zu einem erheblichen Risiko für Mutter und Kind führen. Auch die Abortrate in dem 2. und 3. Trimenon ist mit weniger als 2 % nur gering erhöht, für die frühe Phase der Schwangerschaft fehlen verlässliche Daten.
Ca. 80 % der Patientinnen können eine Monotherapie einnehmen, was zu einer Reduktion des kindlichen Risikos beiträgt. In manchen Fällen ist eine Dosisanpassung im zweiten und dritten Trimenen erforderlich; diese ist aufgrund der dann weitgehend abgeschlossenen Anlage der Organe weitgehend ungefährlich.














