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Operative Behandlung von Epilepsiepatienten
Die operative Behandlung sowohl der in der Epilepsieklinik Kehl-Kork (www.diakonie-kork.de) als auch in der Sektion für Epileptologie am Neurozentrum Freiburg diagnostizierten und für einen epilepsiechirurgischen Eingriff als geeignet erkannten Patienten erfolgt in der Abteilung Allgemeine Neurochirurgie des Neurozentrums Freiburg (Prof. Dr. J. Zentner). Es liegen umfangreiche Erfahrungen mit sämtlichen operativen Behandlungsmöglichkeiten vor. Im einzelnen werden folgende Operationsverfahren durchgeführt:
| 1. Temporale Lobektomie/Topektomie | |
Entfernung des Temporallappens bzw. einzelner Teile über einen lateralen Zugang. Dieser Eingriff kann mit einer Amygdalohippokampektomie verbunden werden. |
| 2. Selektive Amygdalohippokampektomie | |
Ausschließliche Entfernung der epileptogenen temporomesialen Areale über einen transsylvischen Zugang. |
| 3. Extratemporale Lobektomie/Topektomie | |
Entfernung eines Hirnlappens bzw. umschriebene Resektion des epileptogenen Areals innerhalb eines Hirnlappens. |
| 4. Multilobektomie | |
Resektion umschriebener Veränderungen in mehreren Hirnlappen. |
| 5. Multiple subpiale Transsektionen | |
Durchtrennung horizontal verlaufender (zur Ausbreitung der Epilepsie benötigter) Faserverbindungen unter Erhalt der vertikalen (für die Funktion zuständigen) Verbindungen. |
| 6. Hemisphärektomie / Hemisphärotomie | |
Funktionelle Diskonnektion der kranken (epileptogenen) Hemisphäre. |
| 7. Callostomie | |
Palliatives Verfahren, das mittels Durchtrennung des Balkens die Ausbreitung des epileptischen Geschehens von der einen zur anderen Hemisphäre verhindert. |
| 8. Implantation eines Vagusstimulators | |
Verfahren, das durch Desynchronisation der hirnelektrischen Aktivität die Entstehung eines Anfalls verhindern soll. |














