Forschung an der Universitäts-Frauenklinik

Überblick

Wir führen zahlreiche Untersuchungen durch, um herauszufinden durch welche Merkmale und Oberflächenstrukturen sich Tumorzellen von gesunden Zellen unterscheiden (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Pathologie der Universitätsklinik Freiburg).

Wir forschen, ob es Marker gibt, die das Ansprechen auf eine Chemotherapie vorhersagen und suchen nach Eigenschaften von Tumoren, die diese im Vergleich zu gesundem Gewebe spezifischer auf eine Chemotherapie reagieren lassen (in Kooperation mit der Forschungsabteilung der Tumorbiologie Freiburg).

Weiterhin versuchen wir herauszufinden, welche Bedeutung das körpereigene Immunsystem für die Bekämpfung von Tumoren hat.

Im Bereich der Grundlagenforschung untersuchen wir Wirkungen von Arzneistoffen und Umweltchemikalien auf die menschliche Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die gewonnenen Erkenntnisse sind von Bedeutung für die Behandlung von Menstruationsbeschwerden und der Erkennung von Chemikalienrisiken auf die Fortpflanzungsfähigkeit. Ferner befassen wir uns mit neuen Labormethoden, mit denen in der Schwangerschaft eine drohende Frühgeburt und andere mögliche Gefährdungen für das Kind frühzeitig erkannt werden können.

Wir beschäftigen uns intensiv mit den Problemen, die Frauen nach dem Verlust einer Schwangerschaft oder eines Kindes erleiden (psychisch, gesundheitlich, sozial). Wir versuchen herauszufinden, ob diese Frauen professionelle Hilfe bei der Verarbeitung dieses Traumas benötigen und wie ihnen geholfen werden kann (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie).

Wir untersuchen, wie eine Gruppenpsychotherapie die Erkrankung von Frauen mit der Erstdiagnose Brustkrebs beeinflussen kann (in Kooperation mit der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie).

Ausserdem nehmen wir an zahlreichen nationalen und internationalen Therapiestudien teil.

Weitere Informationen

Experimentelle Forschung

Forschungslabor Frauenklinik Molekulare Gynäkologie (ZKF)