• Skip to navigation (Press Enter).
  • Skip to main content (Press Enter).
Suche
  • Universitätsklinikum
  • Vergiftungs- Informations- Zentrale Freiburg 0761 19240
  • Aktuelles Thema: Vorsicht beim Bärlauchsammeln
  • Aktuelles Thema: Ätherische Öle
  • Weitere Themen
  • Wir über uns
  • MitarbeiterInnen
  • 40 Jahre VIZ
  • Im Notfall
  • Vorbeugen
  • Pharmakovigilanz
  • Informationsmaterial
  • Firmenservice
  • Publikationen
  • Notfallnummern
  • Liste ausgewählter Giftpflanzen
  • Jahresberichte
  • Spenden
  • Links
  • Weitere Gift-Informations-Zentralen
Grafik unten
Logo
  • Kontakt
  • So finden Sie uns
  • Klinikumseinrichtungen
  • Presse
Namensbildlinkesbildmittebildrechtesbild
Printer  Pdf
»
Google-Suchmaschine
Gesamte Uniklinikseite
Interne Suchmaschine
Aktuelle Uniklinikseite (giftberatung)
Suche nach Stichworten
Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Personensuche
Nachname:
Vorname:
Akad. Titel:
Org.-Einheit:
phonetische Suche
Suche nach Einrichtungen:
Such-Bereich:
Bezeichnung:
phonetische Suche
Suche über die Einrichtungen
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Smart-Link
Seitenaufruf mit Smartlink--> Info hier!
smartlink-symbol

Gefährliches Feuerspucken und Feuerschlucken

Sommerzeit - Festivalzeit, Feuerschlucker und Feuerspucker sorgen mit ihren spektakulären Darbietungen für Nervenkitzel beim Publikum. Wie groß die Gefahr wirklich ist, wissen die Zuschauer nicht. Zunehmend werden auch Feuerspuck-Workshops für Jugendliche angeboten. Die Vergiftungs-Informations-Zentrale (VIZ) am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg nimmt dies zum Anlass, vor den Risiken zu warnen und rät Eltern dringend davon ab, ihre Kinder an solchen Workshops teilnehmen zu lassen. Ernste gesundheitliche Schäden können die Folge sein.

Dabei ist nicht die Brandgefahr das Hauptproblem. Beim Feuerspucken wird eine brennbare Flüssigkeit in den Mund genommen und wieder ausgespuckt, wobei sie entzündet wird. Die Flüssigkeit besteht aus dünnflüssigen Petroleumderivaten, von denen auch bei korrekter Technik beim Feuerspucken oft geringe Mengen in die Lunge gelangen. Besonders gefährlich sind aber Unfälle, bei denen sich die Feuerspucker an der Flüssigkeit verschlucken und so die Brennflüssigkeit einatmen. Diese Flüssigkeiten breiten sich dann schnell über große Flächen der Schleimhäute aus, vergleichbar mit Öl auf einer Wasserfläche.

Der Gasaustausch wird behindert. Der "Ölfilm" ist für Sauerstoff kaum zu durchdringen, so dass akute Erstickungsgefahr droht. Diese Problematik tritt aber selten sehr ausgeprägt auf. Häufiger reizt die Brennflüssigkeit die Lungenbläschen und führt zu einer chemischen Entzündung. Sie kann Teile der Lunge zerstören und die Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen. Die geschädigte Lunge ist sehr anfällig für die Besiedlung durch Bakterien, so dass nach der chemischen Lungenentzündung oft schwere bakterielle Entzündungen auftreten.

unterer Abschluss
Impressum