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Dokumentationszentrum schwerer Hautreaktionen (dZh)
Kontakt
| Dokumentationszentrum schwerer Hautreaktionen (dZh) | |
| Universitäts-Hautklinik | |
| Hauptstr. 7 | |
| D-79104 Freiburg | |
| Tel.: | +49 761 270 67230 |
| Fax: | +49 761 270 68340 |
| E-Mail: | dzh@uniklinik-freiburg.de |
| Internet: | http://www.uniklinik-freiburg.de/hautklinik/live/dzh.html |
Das Team
- Prof. Dr. Maja Mockenhaupt (Projektleiterin)
- Dr. Verena Schalk (Ärztin)
- Kristine Schiltz (Sekretärin)
- Stefanie Malzacher (Apothekerin)
- Helle Kounadis (Studienassistentin)
- Dominik Albert (Dateneingabe)
- Brigitte Loleit (Aushilfskraft)
- Hanna Hurrle (Aushilfskraft)
Projektbeschreibung
Die Zielsetzung ist die Dokumentation aller hospitalisierten Erkrankungsfälle von Toxisch epidermaler Nekrolyse (TEN), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und Erythema exsudativum multiforme majus (EEMM) durch ein intensives Erfassungssystem in der Bundesrepublik Deutschland; seit 1996 Ausdehnung der Erfassung auch auf die neuen Bundesländer; Berechnung der Inzidenz; Dokumentation demographischer Charakteristika; Risikoabschätzung von Arzneimitteln zur Auslösung von schweren Hautreaktionen anhand arzneimittelbezogener Inzidenzen; als Referenzdaten dienen hierfür die Verkaufszahlen bestimmter Arzneimittel und Arzneimittelgruppen in definierten Tagesdosen (defined daily doses / DDD sowie der Ansatz einer Fall-Kontroll-Studie über die Berechnung relativer Risiken.
Im Herbst 2002 wurde das Europäische Register für schwere Arzneimittel-induzierte Hautreaktionen und Sammlung von Probenmaterial (European Registry of Severe Cutaneous Adverse Reactions to Drugs and Collection of Biological Samples; RegiSCAR) mit Koordinationszentrum in Freiburg (Koordination: Prof. Dr. Maja Mockenhaupt) eingerichtet, welches für drei Jahre von der Europäischen Kommission gefördert wurde. In Kooperation mit verschiedenen Arbeitsgruppen in Europa werden u.a. genetische Analysen bei Patienten mit schweren Hautreaktionen durchgeführt, sowohl follow-up Untersuchungen zur Evaluierung der Folgeschäden und Ermittlung der Lebensqualität im Anschluß an eine schwere Hautreaktion vorgenommen. Zudem werden die Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) und das Hypersensitivitäts-Syndrom (HSS), auch Drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms (DRESS) genannt, besser charakterisiert und untersucht.
Weitere Internetadressen
http://regiscar.uni-freiburg.de/index.html
http://www.doc-agent.de/scarpatients
http://www.orpha.net/actor/EuropaNews/2006/060124.html




