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Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Diagnostik- und Behandlungsangebot
Sämtliche Arten von Hauttumorerkrankungen wie der schwarze Hautkrebs (Melanom), der weiße Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom) und seltene Hauttumoren (Lymphome, Sarkome u.a.) werden am Hauttumorzentrum Freiburg behandelt. Sowohl Prävention und Früherkennung als auch Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung bzw. Nachsorge von Hauttumorerkrankungen stellen Versorgungsschwerpunkte am Hauttumorzentrum Freiburg dar.
Prävention und Früherkennung von Hauttumoren
Der Prävention, d.h. Vermeiden von Hauttumoren durch Aufklärung über Entstehungsmechanismen sowie die Kenntnis und Meidung bekannter Auslöser bei der Hauttumorentstehung hat das langfristige Ziel die Anzahl an Hauttumorerkrankungen zu reduzieren. Die Organisation und Teilnahme an Patienteninformationsveranstaltungen z. B. "Tag der offenen Tür", Aktionen wie "Haut und Sonne" sind ein fester Bestandteil des Hauttumorzentrums Freiburg.
Eine wesentliche Bedeutung kommt der frühzeitigen Erkennung von Hauttumoren zu. Grundsätzlich kann für alle Hauttumorerkrankungen gesagt werden: "Je früher erkannt und behandelt, desto besser die Prognose".
Diagnostik von Hauttumoren
Auflichtmikroskopie/Dermatoskopie
Die Auflichtmikroskopie stellt ein diagnostisches Standardverfahren im dermatologischen Klinikalltag dar. Die Auflichtmikroskopie ist ein nicht-invasives Verfahren zur Untersuchung von Hauttumoren, das insbesondere zur Früherkennung und diagnostischen Beurteilung von pigmentierten Tumoren eingesetzt wird. Die Fotodokumentation der auflichtmikroskopischen Darstellung kann genutzt werden, um auch minimale Veränderungen z.B. pigmentierter Hauttumoren zu erkennen.
Histologische Untersuchung
Probeentnahmen von Hauttumoren und operativ entfernten Hauttumoren werden im histologischen Labor der Universitäts-Hautklinik untersucht. Hierbei werden neben der konventionellen histologischen Untersuchung immunhistochemische Untersuchungsverfahren eingesetzt. Die histographische oder mikrographische Tumorchirurgie stellt ein besonderes histologisches Untersuchungsverfahren zur Sicherung der Tumorfreiheit im Operationspräparat dar.
Haut- und Lymphknotenultraschall
Die Untersuchung der Haut und Lymphknoten mit dem Ultraschallverfahren kann die Aussagekraft der klinischen Untersuchung ergänzen und deutlich verbessern. An der Universitäts-Hautklinik wird die Untersuchung von Haut und Lymphknoten stadiengerecht in der Versorgung von Hauttumorpatienten angeboten und eingesetzt.
Bildgebende Verfahren
In Abhängigkeit vom Hauttumortyp und den Tumordaten sind weitere bildgebende Verfahren zur Ausbreitungsdiagnostik notwendig. Sämtliche Verfahren der Ausbreitungsdiagnostik wie Ultraschall, konventionelle Röntgenuntersuchungen, CT, MRT, PET-CT, szintigraphische Untersuchungsverfahren stehen in den kooperierenden Abteilungen des Universitätsklinikums Freiburg zur Verfügung.
Therapie von Hauttumoren
Operative Therapie
Die operative Abteilung der Universitäts-Hautklinik bietet mit einem erfahrenen Operationsteam ein breites Spektrum operativer Verfahren und notwendiger Operationstechniken der Tumorchirurgie an. Bei speziellen Tumorlokalisationen und ausgedehnten Tumorerkrankungen können über die Kooperationen mit den Abteilungen für Plastische- und Handchirurgie und Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie optimale chirurgische Versorgungen von Hauttumoren gewährleistet werden. Eine operative Therapie von Tumorabsiedlungen (Metastasen) an inneren Organen kann nach interdisziplinärer Abstimmung von den organspezifischen Fachabteilungen am Universitätsklinikum Freiburg angeboten und durchgeführt werden.
Nicht operative Therapieverfahren
Bestimmte Hauttumoren und deren Vorstufen können auch ohne Operationen versorgt werden. An der Universitäts-Hautklinik sind die Verfahren der nicht operativen Versorgung wie die Phototherapie, die Lasertherapie und die photodynamische Therapie (PDT) gut etabliert und verfügbar. Des weiteren wird in der Abteilung für Phototherapie die extrakorporale Photophorese (ECP) durchgeführt.
Immuntherapie und Chemotherapie
Sowohl die Immuntherapie als auch verschiedene Chemotherapieverfahren (Monochemotherapie, Kombinationschemotherapie) werden an der Universitäts-Hautklinik eingeleitet, durchgeführt und überwacht. Die meisten Immun- bzw. Chemotherapien können im Rahmen eines tagesklinischen Aufenthaltes auf Station Stühmer durchgeführt werden. Das Therapieschema wird in Abhängigkeit der Tumordaten nach ausführlicher Aufklärung der Patienten und ggf. interdisziplinärer Besprechung im Tumorboard individuell festgelegt.
Bestrahlungstherapie
Bestimmte Hautlymphomtypen und in seltenen Fällen auch andere nicht operable Hauttumoren können primär durch die Strahlentherapie behandelt werden. Die Strahlentherapie wird durch die Universitätsklinik für Strahlenheilkunde durchgeführt, zuvor werden die Patienten in den interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen und das Therapiekonzept festgelegt.
Nachsorge
Nach erfolgter Primärversorgung dient die regelmäßige Tumornachsorge der Früherkennung von Zweittumoren, von Tumorrezidiven als auch der Therapiekontrolle. Im Rahmen der Nachsorge werden die notwendigen bildgebenden Untersuchungen zur Verlaufskontrolle koordiniert. Die Nachsorgeuntersuchungen können in Kooperation mit den niedergelassen Behandlungspartnern erfolgen.




