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Problemorientiertes Lernen (POL) im Blockpraktikum Dermatologie
Team
| Leitung | Dr. med. Hauke Schumann, Prof. Dr. med. Thilo Jakob |
| Projektteam | Dr. med. Steffi Weckesser, Dr. Dr. Gerald Rehor |
| studentische Tutoren | Miriam Fritz, Ulrike Müller-Quernheim, Nikolai Pfender, Anna-Isabelle von Samson-Himmelstjerna, Simone Sackmann, Johanna Schöhl, Fabian Schubach, Timo Spehl, Fabienne Schlürmann, Selin Sungur |
Inhalte
Im Sommersemester 2008 ist der Studentenunterricht in der Hautklinik durch das Modul "Problemorientiertes Lernen" (POL) ergänzt worden. Seit mehr als 20 Jahren ist Problemorientiertes Lernen nicht nur an Eliteuniversitäten wie der Harvard Medical School eine fest etablierte Lernmethode im Medizinstudium. Es gibt Studiengänge, die im Wesentlichen auf POL Sitzungen und zwar ab dem ersten Tag aufbauen. Das POL hat das selbständige und eigenverantwortliche Erarbeiten von Wissen zum Ziel, welches zur Beantwortung des Falles notwendig ist. Grundlagenforschung zu den verschiedenen Lernformen zeigt, dass durch das Lernen am Fall und das Vortragen des Falles in der Gruppe hohe Erinnerungsquoten erreicht werden können. Unabhängig davon ist es Alltag im medizinischen Arbeitsfeld, dass uns Mensch mit ihren persönlichen „Fällen“ konfrontieren und wir diese lösen müssen.
Eine Grundannahme beim POL besteht darin, dass Wissen nicht passiv aufgenommen werden kann (Trichter Methode / Kopf auf Fakten rein / "Telefonbuch auswendig lernen"), sondern in einen Kontext eingebunden sein muss. Das Erlernen von sog. Fall bezogenem Wissen kann besser erinnert werden und bei ähnlichen Fällen in der Zukunft eher angewendet werden.
Das POL Derma besteht aus vier Elementen:
- dem medizinischen Fall
- der Gruppenarbeit
- dem Eigenstudium
- der medizinische Fallvorstellung als Oberarztvorstellung
Die Studentengruppe bearbeitet den Fall selbständig und legt dabei in der ersten Sitzung selber Fest welche Fragen und Themen erarbeitet werden sollen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe bearbeiten alle festgelegten Themen (alle lernen alles). Die Ergebnisse werden in der nächsten Sitzung zusammengetragen.
Im Gegensatz zum "klassischen" POL sind bei den hier zu bearbeitenden Fällen aber bestimmte "Zieldiagnosen" vorgegeben.
Begleitet wird die Gruppe durch eine/n studentische/n Tutor/in. Es sind 2 mal 2 Stunden Gruppenarbeit und 2 Stunden Abschlussbesprechung eingeplant.
Die Fälle sind so angelegt, dass die Gruppe konkrete Fragen formulieren muss um den Fall beantworten zu können. Die Fragen werden von den Tutorinnen und Tutoren stellvertretend für den "Patienten" oder das Labor beantwortet.
Für das kommende Semester werden noch Tutoren gesucht, bitte melden Sie sich beim Projektteam.




