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Koronare Herzkrankheit

Bei der koronaren Herzerkrankung kommt es aufgrund verschiedener Mechanismen zu einer Verengung oder auch zum Verschluss von Herzkranzgefäßen. Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Todesursache in den Industrieländern. Sie betrifft ungefähr doppelt so viele Männer wie Frauen. In Deutschland sterben jährlich ca. 150.000 Menschen an den Folgen der koronaren Herzkrankheit. Die für die Erkrankung typische Beschwerdesymptomatik ist die Angina pectoris. Dabei handelt es sich um vorwiegend hinter dem Brustbein lokalisierte Schmerzen, die durch körperliche und psychische Belastung ausgelöst werden können und meist von kurzer Dauer sind. Die Schmerzen können ausstrahlen zum Hals, in die Schultergegend und in den linken Arm. In einigen Fällen können solche Beschwerden auch fehlen. Dies ist insbesondere bei Patienten mit Zuckerkrankheit der Fall. Zu den Risikofaktoren zählen: hoher Blutdruck, Zigaretten rauchen, Fettstoffwechselstörung, Diabetes mellitus, Übergewicht oder auch familiäre Vorbelastung. Das Risiko zur Ausbildung einer koronaren Herzerkrankung steigt mit zunehmender Zahl der Risikofaktoren exponentiell an. Die Diagnose einer koronaren Herzkrankheit kann im Herzkatheter gestellt werden. Hierbei werden die Herzkranzgefäße mit einem Katheter mit Kontrastmittel angespült und im Röntgenbild dargestellt. Abb. 2 und 3 zeigen die stark atherosklerotisch veränderten Äste der linken Kranzader im Herzkatheter.

Kontaktadresse:
OA Dr. med. J. Schöllhorn
Herz-Kreislauf Zentrum Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Straße 55
D-79106 Freiburg
Tel.: 0761 / 270 - 27550
E-mail: joachim.schoellhorn@uniklinik-freiburg.de