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Ludwig Kubanek
* 1877 in Graz; † 1929 in Freiburg i.B.; deutscher Stukkateur
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Ludwig Kubanek vollendete seine Studien an der Akademie in München. Er hatte sein Atelier in der Friedhofstraße und ist oft als Ausführender von Entwürfen anderer hervorgetreten. So war er bereits bei der Erstellung von Hermann Feuerhahns Allegorien am Stadttheater beteiligt. 1911 fertigte er die Figurengruppe für Max Meckels »Rau-Brunnen«, 1912 setzte er C. A. Meckels Entwürfe für die »Ochsenbrücke« um und schuf den »Rehbrunnen« auf der Bodlesau. Das eklektizistische Kriegerdenkmal im Garten des Corps Suevia, Lessingstraße 14, wird ihm von Walter Vetter zugeschrieben, ist aber von C. A. Meckels 113er-Denkmal im Stadtgarten zumindest inspiriert. Mitte der 1920er Jahre galt Kubanek als einer der bestbeschäftigten Bildhauer in Freiburg, so daß er keine öffentlichen Aufträge mehr erhielt. 1928 bekam Kubanek einen ersten Preis für den Entwurf eines Kriegerdenkmals auf dem Hauptfriedhof, der aber nicht ausgeführt wurde. Die zwei Hirschkühe und zwei Hirsche bei der ehemaligen Kyburg in Günterstal werden ihm von Klaus Poppen zugeschrieben; Walter Vetter nennt Kubanek und Hans Weißburger.
aus: "Skulptur in Freiburg, Kundst des 20. Jahrhunderts im öffentlichen Raum;
Herausgegeben von Michael Klant in Zusammenarbeit mit Oliver Dieskau,
mondo verlag GmbH, Freiburg im Breisgau; ISBN 3-922675-76-X





