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Ernst Thomann
* 6. Mai 1910 in Emmendingen, † 1. Feburar 2009 in Emmendingen; deutscher Bildhauer
-
Beeindruckt von seinem Zeichenlehrer Kiby begann Ernst Thomann 1933 ein Studium an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin unter Alfred Vocke und als Meisterschüler bei Ludwig Gies. Als Gies 1939 als »entarteter Künstler« entlassen wurde, verließ Thomann zusammen mit anderen Studenten die Hochschule. Unterbrochen durch den zweiten Weltkrieg und die anschließende Kriegsgefangenschaft in Frankreich arbeitete er an Aufträgen und freien Werken, vor allem an Reliefs. 1964 lernte Thomann schweißen und fertigte seitdem fast ausschließlich abstrakte Edelstahlplastiken an. Der Künstler hatte sein Atelier in Emmendingen, das ihm 1986 den Kulturpreis der Stadt verlieh. Die Zusammenarbeit mit seiner Frau Margret Thomann-Hegner inspirierte bis zu seinem Tode Thomanns Schaffen.
aus: "Skulptur in Freiburg, Kunst des 20. Jahrhunderts im öffentlichen Raum;
Herausgegeben von Michael Klant in Zusammenarbeit mit Oliver Dieskau,
mondo verlag GmbH, Freiburg im Breisgau; ISBN 3-922675-76-X
- de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Thomann





