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Das Universitätsklinikum Freiburg - Kurzübersicht und Zeittafel
Kurzübersicht
Das Klinikum der 1457 gegründeten Albert-Ludwigs-Universität ist auf drei Standorte verteilt:
- Das Zentralklinikum; es liegt eingebettet in den Stadtteilen Stühlinger und Beurbarung im Westen der Stadt
- Die Außenkliniken Psychiatrie und Hautklinik; sie befinden sich im Stadtteil Herdern in der Hauptstraße.
- Die medizinisch-theoretischen Institute; sie befinden sich ebenfalls im Stadtteil Herdern im Institutsviertel der Universität.
Charakteristisch für das Zentralklinikum ist der "Lorenzring". Er wurde von 1926 an errichtet. Nach seiner Zerstörung im Krieg folgte 1952 der Aufbau nach den gleichen Plänen. In den Folgejahren erweiterte man dieses in sich geschlossene Baukonzept um weitere Satellitenkliniken.
Das Universitätsklinikum vereinigt in seinen Gebäuden Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Mit ungefähr 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es der größte Arbeitgeber in der Region. Der Bettenbestand liegt bei annähernd 1.800 Planbetten in 110 Stationen.
Entsprechend den sich ändernden Bedürfnissen der modernen Medizin sind am Klinikum Forschungsschwerpunkte eingerichtet oder werden neu etabliert. Nur so lassen sich neueste medizinische Erkenntnisse und Behandlungsmethoden in die Praxis umsetzen.
Neben 54.000 Patientenaufnahmen erfolgen pro Jahr über 300.000 ambulante Patientenbesuche.
Das Klinikum der Universität Freiburg beteiligt sich an der Ausbildung für nichtärztliche Berufe im Gesundheitswesen. Es betreibt Schulen, hält im Angestellten- und Arbeiterbereich Plätze für Auszubildende vor und beschäftigt Praktikantinnen und Praktikanten. Insgesamt bestehen hier rund 550 Ausbildungsplätze in folgenden Schulen: Krankenpflegeschule, Kinderkrankenpflegeschule, Schule für Physiotherapie, Schule für Medizinisch-Technische Assistenten, Hebammenschule, Orthoptikschule.
Zeittafel
| 1457 | Gründung der Universität Freiburg durch Erzherzog Albrecht VI. von Österreich |
| 1751 | Die Medizinische Fakultät übernimmt die Krankenversorgung im Armenspital in der Gerberau |
| 1780 | Errichtung eines "Allgemeinen Kranken-Spitals" im Kollegium Sapientiae in der Herrenstraße |
| 1829 | Eröffnung des "Klinischen Hospitals" in der Albertstraße |
| 1868 - 1911 | Entstehung von Kliniken für Frauen-, Augen-, Kinderheilkunde, der Chirurgie und Poliklinik im heutigen Institutsviertel |
| 1887 | Eröffnung der Psychiatrischen Klinik an der Hauptstraße im Vorort Herdern |
| 1922 | Umwandlung des Garnisonslazarettes in Herdern zur Hautklinik |
| 1926 - 1931 | Errichtung der Medizinischen und Chirurgischen Kliniken in der Hugstetter Straße |
| 27.11.1944 | Zerstörung nahezu aller Institute und Kliniken durch einen schweren Luftangriff |
| 1948 - 1953 | Wiederaufbau der Chirurgischen-, Medizinischen- und Frauenklinik |
| nach 1953 | Gesamtplanung und Errichtung aller weiteren Klinikbauten im Bereich der Hugstetter Straße |






