![]() |
Leitung:
Dr. rer. nat. Richard Gminski
Tel.: ++49 (0) 7 61 / 2 70 - 83 19
Fax: ++49 (0) 7 61 / 2 70 - 82 13
E-Mail: richard.gminski@uniklinik-freiburg.de
Arbeitsgruppe Innenraumhygiene und Innenraumtoxikologie
In der Innenraumluft von privaten, öffentlichen oder anderen nicht industriellen Räumen (Schulen, Kindergärten, Wohnungen, Versammlungsräumen, Kfz-lnnenräumen) finden sich eine Vielzahl von flüchtigen und schwerflüchtigen organischen Verbindungen (VOC, SVOC), die u.a. aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen freigesetzt werden. Aber auch das alltägliche Kochen und Heizen, Zigarettenrauch, Schimmelpilze, Putz- und Reinigungsmittel, Hobbyprodukte oder belastete Außenluft tragen zur schlechten Raumluftqualität bei. Erst in den letzten Jahren erlangte die Frage dieser Immissionsbelastung von Innenräumen vermehrte Aufmerksamkeit, nicht zuletzt deshalb, da sich in vergleichenden Studien gezeigt hatte, dass die Belastung durch Luftschadstoffe auch in nicht gewerblich genutzten Innenräumen gesundheitlich durchaus relevant sein kann. In diesem Zusammenhang ist der Begriff ‚Sick Building Syndrome‘ erwähnenswert, womit ein insbesondere in klimatisierten Gebäuden auftretendes Beschwerdebild bezeichnet wird, das sich in unspezifischen Symptomen wie Schleimhaut- bzw. Bindehautreizungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit äußert.
Arbeitsschwerpunkte
- Bestimmung der Zytotoxizität und Genotoxizität luftgetragener Stoffe (z.B. auf humane Lungenzelllinien)
- Entwicklung von Verfahren zur Ermittlung der Expositionshöhe von flüchtigen organischen Verbindungen, z. B. VOC, SVOC
- Entwicklung von Verfahren zur Ermittlung der Expositionshöhe feiner und ultrafeiner Partikel




Innenraumhygiene Innenraumtoxikolgie








