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Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Umweltmedizinische Anamnese und Beratung
Abklärung von gesundheitlichen Beschwerden bei inhalativen Noxen (luftgetragene Schadstoffe) im Innenraum, wie z.B.:
- Schimmelpilzsporen und Milben bei Feuchteschäden
- Holzschutzmittel
- organische Lösungsmittel
- Feinstaub
- andere Schadstoffe
Klärung von Gesundheitsstörungen durch umweltbezogene Gifte: wie Schwermetalle, Pflanzenschutzmittel oder physikalische Einflussfaktoren: wie elektromagnetische Strahlung, Lärm
Betreuung von Patienten mit umweltassoziierten Syndromen: wie Chronic fatigue Syndrom, Multiple Chemikalien Sensitivität, Sick building Syndrom, Fibromyalgie
In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Wohnmedizin werden Ortsbegehungen einschließlich der Probenahmen und Emissionsmessung im Wohn- und Arbeitsumfeld (Umweltmonitoring) durchgeführt.
Spezielle umweltmedizinische Diagnostik
Zur Untersuchung gehört eine detaillierte allgemeine und umweltmedizinische Anamnese unter Berücksichtigung aller Vorbefunde und eine umfassende körperliche Untersuchung. Dafür wird im Vorfeld ein umfangreicher umweltmedizinischer Fragebogen vom Patienten/Patientin ausgefüllt.
Zur Untersuchung bei Beschwerden der Atemwege besitzen wir einen Bodyplethysmographen („große Lungenfunktion“). Mit dem Bodyplethysmographen können wir die Lungen- funktion testen, eine generelle Hyperreagibilität des Bronchialsystems und Reaktionen des Bronchialsystems auf bestimmte Sustanzen messen.
Neben der Lungenfunktion bestimmen wir die nasale Atmung, mittels der Rhinomanometrie. Auch hierbei ist eine Austestung mit dem vermuteten Schadstoff oder Allergen möglich. Dabei wird die Reaktion der Nasenschleimhaut auf die vermutete Substanz gemessen.
Als Allergiediagnostik führen wir Prickteste (Hauttest) und Antikörpermessungen (RAST Test) im Blut durch. Hierbei liegt ein Schwerpunkt auf der Bestimmung von Sensibilisierungen auf Innenraumschimmelpilze und Milben.
Wir lassen ggf. die Schadstoffe im Blut oder Urin des Patienten bestimmen: Humanbiomonitoring. Damit kann die humantoxikologische Relevanz der gemessenen Schadstoffe beurteilt werden.
In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Wohnmedizin werden Ortsbegehungen einschließlich der Probenahmen und Emissionsmessung im Wohn- und Arbeitsumfeld (Umweltmonitoring) durchgeführt.
Bei fachübergreifenden Fragestellungen arbeiten wir mit allen Abteilungen der Universitätsklinik zusammen.
Therapie
Im Beratungsgespräch nach Abschluss der Untersuchungen werden schulmedizinische und naturheilkundliche Behandlungsmethoden mit dem Patienten besprochen. Wir bieten unterstützende Maßnahmen wie Phytotherapie, Akupunktur und bei speziellen Indikationen ausleitende Therapien wie u.a. DMPS an.
Kosten
Die entstehenden Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Sie sind in der Regel vom Patient selbst zu tragen. Der Gesamtaufwand ist abhängig von den angezeigten umweltmedizinischen Untersuchungen. Die Sätze richten sich nach der Gebührenordnung für Ärzte. In Einzelfällen übernehmen verschiedene Krankenkassen einen Teil der Kosten.




