spac
spacmenufooter
spacer
spacer
spacer
spac

Leitung:

Dr. rer. nat. Julia Hurraß

Tel.: ++49 (0) 7 61 / 2 70 - 83 28
Fax: ++49 (0) 7 61 / 2 70 - 82 13
E-Mail: julia.hurrass@uniklinik-freiburg.de

Wohnmedizinische Beratungen und Untersuchungen

Schimmelpilze, Biozide, flüchtige organische Verbindungen (VOC), Feinstaub,
Allergene, Innenraumluftqualität

Tel.: ++49 (0) 7 61 / 2 70 - 83 29
E-Mail: wohnmedizin@uniklinik-freiburg.de

Sämtliche Beratungen und Messungen sind kostenpflichtig (siehe Leistungskatalog ).

Bitte beachten Sie, dass die erste Kontaktaufnahme nur unter der oben genannten Telefonnummer / Mailadresse möglich ist und nicht direkt bei Frau Dr. Hurraß.

Der Mensch in unseren Breiten hält sich 80-90% seiner Lebenszeit in Innenräumen auf. Anforderungen des modernen Bauens mit der notwendigen Reduzierung des Energieverbrauchs führen heute dabei nicht selten zu einem reduzierten Luftwechsel und damit zu einer Verminderung der Frischluftzufuhr in Wohnungen und Häusern.

Durch eine reduzierte Frischluftzufuhr können sich so im Zusammenspiel mit dem umfangreichen Spektrum an Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen Emissionen aus Baumaterialien, etwa flüchtige organische Stoffe (VOC), aber auch Partikel, Stäube und Fasern in der Innenraumluft anreichern.

In den letzten Jahren wurde daher das Augenmerk immer stärker auf den Aspekt des gesundheitsverträglichen Bauens und einer gesundheitsfördernden Innenraumluftqualität gelenkt.

Um den Aspekt des gesundheitsverträglichen Wohnens auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen, wurde im September 2008 am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene (IUK) des Universitätsklinikums Freiburg eine Abteilung für Wohnmedizin eingerichtet.

Schon heute werden am IUK umfangreiche wissenschaftliche Studien zur gesundheitlichen Bewertung von Baustoffen durchgeführt, so zum Beispiel von Holz und Holzwerkstoffen, Zement- und Asbeststäuben, Weichmachern (Phthalaten) in Bauprodukten aus Kunststoffen, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC).

Neben den Zielsetzungen in Forschung und Lehre steht der neue Bereich Wohnmedizin mit seiner Expertise allen privaten und geschäftlichen Kunden für Beratungen sowie für Messungen und Bewertungen gerne zur Verfügung.

Unter der Leitung des Direktors des IUK, Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, der auch Mitglied zahlreicher Fachkommissionen ist, so der Innenraumlufthygienekommission am Umweltbundesamt, der AG Feinstaub der Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) sowie der Jury Umweltzeichen (Blauer-Engel-Jury) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, werden umfassende Dienstleistungen im Rahmen der Wohnmedizin angeboten, u.a.:

schimmel

  • Beratung von Privatpersonen, Bauherren und Unternehmern zu Fragen einer gesundheitsbezogenen Baustoffauswahl
  • Beratung bezüglich Energiesparkonzepten unter Berücksichtigung der Innenraumluftqualität
  • Beratung zum Einsatz emissionsarmer Bauprodukte, Ausstattungs- und Einrichtungsgegenstände in Häusern, Wohnungen, öffentlichen Gebäuden, Büros und Arbeitsstätten
  • Innenraumanalysen von Häusern, Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser), Büros oder Arbeitsstätten bei Verdacht auf Schadstoffquellen im Innenraum (z.B. Schimmelpilze, Innenraumschadstoffe)
  • Bestimmung des Luftwechsels in Innenräumen
  • Analyse und gesundheitliche Bewertung von flüchtigen organischen Innenraumschadstoffen (TVOC, VOC), insbesondere von Formaldehyd
  • Online-Messung von Kohlendioxid- und Ozonkonzentrationen in genutzten Gemeinschaftseinrichtungen
  • Analyse und Messungen von Stäuben, Feinstäuben und Allergenen im Innenraum
  • Ermittlung, Bewertung und Sanierungskonzepte bei Schimmelpilzbefall in Häusern und Wohnungen
  • Untersuchung von Feuchteschäden im Bauwesen (aufsteigende Feuchtigkeit und Mauersalze)
  • Immobiliencheck zum rechtzeitigen Erkennen von möglichen Gesundheitsrisiken vor dem Immobilienkauf (z.B. Schadstoffuntersuchungen der Baumasse und Raumluft, versteckter Schimmelpilzbefall hinter Wänden und Decken)
  • Beratung bei der Sanierung von Altlasten (Asbest, PAK, PCB, Holzschutzmittel)
  • Innenraumhygienische und baubiologische Begutachtungen im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten
  • Medizinische Betreuung von Personen mit innenraumluftbezogenen Gesundheitsstörungen in der angegliederten Umweltmedizinischen Ambulanz des Universitätsklinikums Freiburg am IUK

Mit Unterstützung der Stiftung „Toxikologie der Innenraumluft", des Universitätsklinikums Freiburg und des IUK stehen hierfür fachkompetentes Personal, moderne Vor-Ort-Messtechnik sowie Analyselabore zur Verfügung. Es können sowohl bauliche wie auch gesundheitliche Effekte auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse erfasst und bewertet werden.