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Hämangiome
Hämangiome oder "Blutschwämmchen" entwickeln sich meist in den ersten Lebenstagen. Sie entstehen durch Wucherung von Blutgefäßen, vor allem in der Haut, der Unterhaut oder in den Schleimhäuten. Die Ursachen für das Entstehen von Hämangiomen sind bisher noch nicht vollständig geklärt.
In den ersten Lebenswochen zeigen sie häufig ein schnelles Wachstum, dessen Ausmaß nicht vorhersehbar ist. Im 2. Lebensjahr oder früher beginnen sie, sich von alleine langsam zurückzubilden, daher ist in den meisten Fällen keine Therapie notwendig.
Bei der Geburt sind Hämangiome oft noch nicht eindeutig feststellbar. Für eine Diagnose "Hämangiom" und zur Abgrenzung von anderen Gefäßveränderungen ist eine ausführliche Untersuchung wichtig, da von der richtigen Diagnose auch die Wahl einer möglichen Therapie abhängt.
Hämangiome sind der häufigste gutartige Tumor bei Kleinkindern. Sie treten meist einzeln auf, in 60% der Fälle im Bereich von Kopf und Hals. 25% finden sich am Rumpf, 15% an den Gliedmaßen. Obwohl sie meist in der Haut wachsen, können sie in so gut wie jedem Organ vorkommen.
In seltenen Fällen können bei manchen Kindern Komplikationen auftreten. Entstellende Hämangiome, solche, die in den Luftwegen auftreten oder das Sehen, Hören oder Essen behindern, können eine Therapie notwendig machen.





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