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Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
AG Infektions-Epidemiologie und -Pathogenese im Kindesalter
(Leiter Prof. Dr. med. Reinhard Berner)
Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Faktoren, die zu Infektionen im Kindesalter führen. Solche Faktoren können entweder beim Menschen liegen (angeborene Empfindlichkeit für einen bestimmten Krankheitserreger) oder beim Erreger (vermehrte Virulenz) zu finden sein. Die Gruppe erforscht das Zusammenspiel von Wirt und Erreger am Beispiel von gram-positiven Bakterien (Streptokokken, Staphylokokken, Enterokokken) und anderen Kapsel-tragenden Bakterien (Meningokokken und Pneumokokken).
ESPED-Studie zur Epidemiologie invasiver Infektionen durch Gruppe B-Streptokokken (Streptococcus agalactiae) oder Escherichia coli bei Neugeborenen und jungen Säuglingen
DEVANI-Studie „Neuer Ansatz für die Entwicklung eines Impfstoffes zum Erzielen einer dauerhaften mütterlichen Immunantwort mit dem Ziel eines Schutzes von Neugeborenen und jungen Säuglingen vor einer Infektion mit Gruppe B-Streptokokken (GBS)
ESPED-Studie zur Epidemiologie invasiver Infektionen durch Staphylococcus aureus im Kindesalter
Meningokokken-Netz zur vergleichenden Genomanalyse zur Erfassung, Bewertung und Verhütung von Meningokokken-Erkrankungen
Entwicklung und Validierung einer Multiplex-PCR zum Symptom-orientierten Nachweis der Erreger akuter Atemwegsinfektionen (SYMP-ARI, BMBF Verbund-Projekt mit Institut für Virologie, CAPNET-Netzwerk, Fa. Qiagen)
ESPED-Studie zur Epidemiologie invasiver Infektionen durch Gruppe B-Streptokokken (Streptococcus agalactiae) oder Escherichia coli bei Neugeborenen und jungen Säuglingen
| Ziele: |
1. Ermittlung der Inzidenz von kulturell gesicherten invasiven Infektionen (positive Blut- / Liquorkultur) mit Gruppe B-Streptokokken (GBS)- und/oder Escherichia coli bei Neugeborenen und jungen Säuglingen (< 4 Lebensmonate) in Deutschland. 2. Identifizierung epidemiologischer, klinischer und anamnestischer Risikofaktoren (z.B. Frühgeburtlichkeit, präpartale Antibiothikatherapie). 3. Phänotypische (Antibiotikaresistenz, Serotyp, Pathogenitätsmerkmale) und genotypische Charakterisierung der GBS- und E.coli-Isolate. |
| Falldefinition: | Nachweis von Streptococcus agalactiae (Gruppe B-Streptokokken, GBS) oder Escherichia coli in Blut oder Liquor (oder ansonsten steriler Körperflüssigkeit) bei einem Neugeborenen bzw. jungen Säugling (< 4 Lebensmonate). Wir bitten um die Übersendung des GBS- oder E. coli-Isolates an unser Labor zu veranlassen. Die Typisierung erfolgt kostenfrei. |
| Studiendauer: | 2 Jahre, Beginn 01/ 2008 |
| Mitarbeiter: | Priv.-Doz. Dr. med. Markus Hufnagel (Studienkoordinator), Dr. med. Kirsten Flügge, Fabian Lander, Dr. med. Martin Heideking, Anita Imm (MTA) |
| Kontakt: | Infektiologisches Labor, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Mathildenstr. 1, 79106 Freiburg, Telefon: 0761-270 43790 / 44800 |
Einsendescheine: PDFs zum Herunterladen
DEVANI-Studie „Neuer Ansatz für die Entwicklung eines Impfstoffes zum Erzielen einer dauerhaften mütterlichen Immunantwort mit dem Ziel eines Schutzes von Neugeborenen und jungen Säuglingen vor einer Infektion mit Gruppe B-Streptokokken (GBS)
| Ziele: |
Dieses von der Europäischen Union im Rahmen der 7. Förderperiode unterstützte Projekt ( FP/7 Projekt „DEVANI“) hat zum Ziel Grundlagen für die Entwicklung eines neuartigen mütterlichen Impfstoffes gegen Infektionen von Gruppe B-Streptokokken bei Neugeborenen und jungen Säuglingen auf der Basis von Antikörpern gegen Kapselpolysaccharide und Pili von GBS zu schaffen. Konkret sollen in dieser Studie herausgefunden werden, (1.) mit welchem speziellen GBS-Typen schwangere Frauen in 10 verschiedenen europäischen Ländern kolonisiert und deren Kind möglicherweise infiziert sind und (2.) ob im mütterlichen Blut schützende Antikörper gegen Pili von GBS nachzuweisen sind. |
| Falldefinition: | Nachweis von Streptococcus agalactiae (Gruppe B-Streptokokken, GBS) im Rektovaginalabstrich von schwangeren Frauen oder in Blut oder Liquor (oder ansonsten steriler Körperflüssigkeit) bei einem Neugeborenen bzw. jungen Säugling ( <4 Lebensmonate). |
| Studiendauer: | 3,5 Jahre, Beginn 01/ 2008 |
| Mitarbeiter: | Priv.-Doz. Dr. med. Markus Hufnagel (Studienkoordinator Kinderkliniken), Dr. med. Mirjam Kunze (Studienkoordinatorin Geburtshilfe), Dr. med. Kirsten Flügge, Fabian Lander, Frau cand. med. Leonie Karstens, Frau cand. med. Anna Büchele, MTAs: Käthe Brell, Susanne Fukala, Anita Imm, Rainer Schwaab |
| Kontakt: | Infektiologisches Labor, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Mathildenstr. 1, 79106 Freiburg, Telefon: 0761-270 43790 / 44800 |
DEVANI-Symposium "Perinatale Infektionen" am 12.03.2011 in Freiburg : Symposium-Website
ESPED-Studie zur Epidemiologie invasiver Infektionen durch Staphylococcus aureus im Kindesalter
| Ziele: |
1) Erfassung des klinischen Verlaufs von kulturell gesicherten invasiven Infektionen (positive Blut-/Liquorkultur/primär sterile Körperkompartimente) mit S. aureus bei Kindern und Jugendlichen in den ersten 16 Lebensjahren in Deutschland. 2) Untersuchung der S. aureus-Isolate auf Virulenzfaktoren (Cefinase-Test, mecA-, lukS-PV-, lukF-PV, tst-, se-Gene). 3) Untersuchung von Patienten-Blutproben auf Defekte im angeborenen Immunsystem(funktionelle Integrität der NADPH-Oxidase in Granulozyten bzw. der Signalintermediäre im Toll-like-Rezeptorsystem IRAK-4, MyD88 und NEMO) |
| Falldefinition: | Nachweis von Staphylococcus aureus in Blut, Liquor oder anderen primär sterilen Gewebeproben resp. Körperflüssigkeiten bei Kindern in den ersten 16 Lebensjahren. Wir bitten um die Übersendung des S. aureus-Isolates an unser Labor zu veranlassen. Die Typisierung erfolgt kostenfrei. Wir bieten außerdem an, eine Blutprobe (5 ml EDTA-Blut) auf Defekte im angeborenen Immunsystem zu untersuchen. |
| Studiendauer: | 2 Jahre, Beginn 01/ 2010 |
| Mitarbeiter: | Fabian Lander (Studienkoordinator), Priv.-Doz. Dr. med. Markus Hufnagel, Prof. Dr. med. Philipp Henneke, Dr. med. Horst von Bernuth, Anita Imm (MTA) |
| Kontakt: | Infektiologisches Labor, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Mathildenstr. 1, 79106 Freiburg, Telefon: 0761-270 43790 / 44800 |
Exposé / Fragebögen / Einsendescheine: PDFs zum Herunterladen
Meningokokken-Netz zur vergleichenden Genomanalyse zur Erfassung, Bewertung und Verhütung von Meningokokken-Erkrankungen
| Projekt: |
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Erforschung der schweren Meningokokken-Erkrankungen - der Meningokokken-Meningitis, -Sepsis und des Waterhouse-Friderichsen-Syndroms. Besonders interessiert uns, warum bestimmte Meningokokken-Stämme schwere Infektionen verursachen, während andere Stämme auf der Rachenschleimhaut eines Menschen vorkommen, ohne diesen krank zu machen. Ebenso gibt es Menschen, die besonders leicht an einer schweren Meningokokken-Infektion erkranken, weil sie Risikofaktoren dafür haben. Unser Ziel ist es, Wissen aus den verschiedenen Bereichen zusammenzubringen: Informationen über die Schwere der Erkrankung, über mögliche Risikofaktoren und Eigenschaften des Immunsystems des Patienten, Forschungsergebnisse über Virulenzfaktoren des Bakteriums sowie epidemiologische Daten über lokale Ausbrüche und Cluster werden vernetzt. |
| Einschluss-kriterien: |
1. Klinische Präsentation mit dem Bild einer invasiven Meningokokkeninfektion
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| Koordinator: |
Dr. med. Christoph Müller (Oberarzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin), Dr. med. Susanne Belard
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| Study Nurse: |
Bianca Rippberger
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Hintergrundinformationen: Website Meningokokken-Netz
Entwicklung und Validierung einer Multiplex-PCR zum Symptom-orientierten Nachweis der Erreger akuter Atemwegsinfektionen (SYMP-ARI, BMBF Verbund-Projekt mit Institut für Virologie, CAPNET-Netzwerk, Fa. Qiagen)
| Projekt: |
Akute Atemwegsinfektionen können zu folgenschweren Erkrankungen führen. In der Absicht, geeignete therapeutische und hygienische Maßnahmen zu ergreifen, ist es wünschenswert bakterielle oder virale Erreger frühzeitig im Krankheitsverlauf zu identifizieren. Da dies mit der gegenwärtigen Routinediagnostik weder rechtzeitig noch effektiv bzw. nur unter extremem finanziellem Aufwand möglich ist, soll in einem Multiplex-PCR-System mit neuer Nukleinsäure-Amplifikation- und Auswertungstechnologie ein Instrument der molekularen Diagnostik geschaffen werden. Das geplante Projekt umfasst die Entwicklung des Analysesystems, sowie eine diagnostische Studie mit multizentrisch gewonnenem Untersuchungsmaterial, die im kritischen Vergleich mit der Goldstandard-Realtime-PCR-Methodik durchgeführt wird. |
| Studiendauer | 3 Jahre, Beginn November 2009 |





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