- Universitätsklinikum
- KINDERKLINIK | Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
- Aktuelles, Veranstaltungen
- Kontakt
- Medizinische Schwerpunkte
- Pflege in der Kinderklinik
- Ambulanzen
- Stationen
- Unsere Struktur
- Mitarbeiter
- Forschung
- Meningokokken-Netz
- Angeborene Immunität
- Angiogenese - wie wachsen Blutgefäße?
- Apoptose - wie sterben Zellen?
- Diabetes / Stoffwechsel / Endokrinologie
- Diamond-Blackfan-Anämie
- Immunologie (AG Prof. Ehl)
- JMML und MDS
- Infektions-Epidemiologie und -Pathogenese im Kindesalter
- Neonatologie/Intensivpädiatrie
- Nephrologie
- Pneumologie/Allergologie/Mukoviszidose
- AG Prof. Omran
- Klinische Biochemie und Stoffwechsel
- Genetik allergischer Erkrankungen
- Studie Hausstaubmilben-Allergie
- Labor
- Studium
- Für niedergelassene Ärzte
- Klinikschule
- Wissenswertes
- Bewerbung bei uns
- Notfallnummern (Kinderklinik)





Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Meningokokken-Netz
Hintergrundinformationen
Neisseria meningitidis
1879 Nachweis von Gonokokken im Eiter eines Gonorrhoe-Patienten durcg Albert Neisser
1887 Nachweis von Meningokokken im Liquor bei eitriger Meningitis durch Anton Weichselbaum
Gramnegative Diplokokken
Reservoir Mensch (Nasen-Rachen-Raum)
Übertragung durch Tröpfcheninfektion
Inkubationszeit 2 – 7 Tage
Epidemiologie
626 invasive Meningokokken-Erkrankungen in Deutschland in 2005
- Inzidenz 0,8 pro 100.000 Einwohner
561 Isolate an Nationales Referenzzentrum für Meningokokken (NRZM)
- Einsenderate 90 %
Zwei Altersgipfel:
- 0-5 Jahre und 15-19 Jahre
- 38% aller Fälle < 5 Jahre
- 26% < 2 Jahre
- 17% < 1 Jahr
8% Letalität (2004)
- 33% Letalität bei Waterhouse-Friderichsen-Syndrom (14% aller Fälle)
- Höhere Letalität < 5 Jahre und > 14 Jahre
Differenzierung in 12 Serogruppen anhand der Antigeneigenschaften der Kapselpolysaccharide
- A, B, C, D, H, I, K, L, X, Y, 29E, W135
Feintypisierung anhand von Antigenvarianten der Membranproteine PorA und FetA
- Sind Bestandteile von Vakzinen gegen Serogruppe B
- Hilfreich bei der Analyse von Ausbrüchen und langfristiger epidemiologischer Trends
Epidemien durch wenige Meningokokken-Klone mit besonderer Virulenz
- Aktuell in Europa bedeutsam: ET 15 - Klon
Surveillance
Meningokokken-Infektionen sind meldepflichtige Erkrankungen, d.h. bei jedem Erkrankungsfall wird das zuständige Gesundheitsamt informiert.
Sowohl das Gesundheitsamt als auch die bakteriologischen Labore in Krankenhäusern und Laboreinrichtungen sind aufgefordert, ihre Meningokokken-Isolate zur weiteren Typisierung an das
Nationale Referenzzentrum für Meningokokken (NRZM)
in Würzburg einzusenden.
Dieses arbeitet im Auftrag des
Robert-Koch-Institutes (RKI)
und überwacht bundesweit die Ausbreitung von Meningokokken-Infektionen und auslösenden Bakterien-Stämmen.
So gelingt es - u.a. mit Hilfe eines
Geografischen Informationssystems (EpiScanGIS)
zur Darstellung der Verteilung der Erkrankungsfälle, ein Frühwarnsystem aufzubauen, das Erkrankungsausbrüche rechtzeitig anzeigen kann und somit verhindern hilft.
|
Mitglied im PathoGenoMics-Netzwerk der Europäischen Union Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung |
|
|





zurück