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Neonatologie / Intensivpädiatrie


 Neonatologie
 Intensivmedizin
 Besondere technische Ausstattung
 Ärztliche Leitung
 Wissenschaftliche Arbeiten
 Ergebnisse (Unser Zentrum in der Neonatalerhebung Baden-Württemberg)


Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Freiburg verfügt im Bereich Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin über 3 spezielle Stationen mit insgesamt 41 Betten. Darüber hinaus werden kranke, reife Neugeborene, z.B. nach chirurgischen Eingriffen oder mit angeborenen Herzfehlern auf verschiedenen anderen Stationen der Klinik behandelt. Pro Jahr werden zwischen 500 und 600 Patienten intensivmedizinisch oder intensivneonatologisch behandelt.

 Neonatologie

Das Universitäts-Klinikum Freiburg ist im Krankenhausbedarfsplan als Perinatalzentrum anerkannt und erfüllt die Bedingungen eines Zentrums der Maximalversorgung ("Level I"). Entsprechend dieser Klassifizierung liegt der Schwerpunkt im Bereich der Hochrisiko-Entbindungen und der extremen Frühgeburten (ca. 70 Frühgeborene unter 1.500 g Geburtsgewicht pro Jahr). Behandelt wird das gesamte Spektrum der Erkrankungen und Fehlbildungen des Früh- und Neugeborenen in enger Kooperation mit den Abteilungen Pränatalmedizin und Geburtshilfe der Universitätsfrauenklinik und der Kinderchirurgie in einem gemeinsamen Perinatalzentrum. Ein Neugeborenen-Notarzt zur Versorgung von Notfällen in auswärtigen Entbindungsabteilungen steht rund um die Uhr zur Verfügung.

In der Universitätsfrauenklinik unterhält die Kinderklinik eine Intensivstation ( Station Eckstein ) mit 8 Intensiv-Betten, 4 "Observationsbetten" und 4 Normalpflege-Betten. Diese im Jahr 2011 modernisierte und erweiterte Station verfügt über alle diagnostischen und therapeutischen Optionen im Bereich der modernen Intensivtherapie und liegt in unmittelbarer Nähe zur Wöchnerinnenstation und zum Op-Trakt der Neugeborenen-Chirurgie. Trotz der hoch-technisierten Ausstattung liegt der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Gedanke einer humanen, an ethischen Konzepten orientierten gemeinsamen Betreuung von Kind und Mutter zu Grunde. Entwicklungsfördernde Pflegemaßnahmen gehören ebenso dazu wie die "Känguruh-Pflege"

Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (ZKJ) an der Mathildenstrasse ist eine weitere, gemischte Intensivstation ( Station Keller ) eingerichtet.

Regulär sind dort 6 Plätze für Früh- und Neugeborene vorgesehen.

Die Station Camerer in der Kinderklinik behandelt Früh- und Neugeborene, die keine Intensivbehandlung (mehr) benötigen, sie verfügt über 16 Plätze; weitere Behandlungsplätze stehen im Bedarfsfall auf der Station Noeggerath zur Verfügung.

In der Frühgeborenen-Nachsorge wird zusammen mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum eine spezielle Sprechstunde angeboten, in der sehr kleine Frühgeborene und Neugeborene mit einem speziellen Risiko während der ersten 2 Lebensjahre ambulant nachuntersucht werden.

 Intensivmedizin

Auf der Station „Keller“ der Kinderklinik werden bis zu 5 Plätze für Patienten jenseits des Neugeborenen-Alters vorgehalten. Hier wird das gesamte Spektrum der pädiatrischen Notfallmedizin behandelt, mit Ausnahme von Polytrauma-Patienten (Mehrfachverletzte). Behandelt werden Kinder nach schweren Operationen (z.B. Herzoperationen, neurochirurgische Operationen, Nierentransplantationen), außerdem Unfallpatienten, Patienten mit schweren, lebensbedrohlichen Krankheitsbildern (z.B. Koma, Sepsis, Lungenversagen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen).

 Besondere technische Ausstattung

Die Intensivstation Keller verfügt über einen eigenen Eingriffsraum, der für kleinere Operationen eingerichtet ist, bei Frühgeborenen werden zu deren Sicherheit operative Eingriffe aber auch direkt am Patientenplatz auf der Station Eckstein durchgeführt. 

Alle Intensivbehandlungsplätze sind mit neusten Multimodul-Überwachungsmonitoren ausgestattet. Neben der getriggerten konventionellen Beatmung können auch sämtliche anderen modernen Beatmungsformen angewendet werden: Hochfrequenzbeatmung, HF-Oszillationsbeatmung, PSV, nasaler und pharyngealer CPAP usw..

Alle Beatmungsformen können mit NO-Inhalation kombiniert werden. Es besteht die Möglichkeit der Lungenfunktionsmessung und der diagnostischen Bronchoskopie am Patientenbett. Die Intensivstation „Keller“ verfügt über einen eigenen Eingriffsraum, in dem kleinere Operationen durchgeführt werden können, bei Frühgeborenen werden zur Sicherheit der Patienten operative Eingriffe aber auch direkt am Patientenplatz auf der Station durchgeführt.

 Ärztliche Leitung

Der Bereich Neonatologie und Intensivmedizin wird geleitet von

Priv.-Doz.Dr. Roland Hentschel, Oberarzt
Admin. Leiter des Funktionsbereiches NEO/IPS, Med. Leiter Neonatologie
Telefon 07 61 / 270 - 43190, -44420, -43000
Telefax 07 61 / 270 - 43990
Email roland.hentschel@uniklinik-freiburg.de

Prof. Dr. Marcus Krüger, Oberarzt
Med. Leiter Pädiatrische Intensivmedizin
Telefon 07 61 / 270 - 43120, 43000
Telefax 07 61 / 270 - 43990
Email marcus.krueger@uniklinik-freiburg.de

 Wissenschaftliche Arbeiten

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte sind:

  • Optimierung der künstlichen Beatmung, insbesondere Hochfrequenzbeatmung
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Inflammation / Multiorganversagen in der pädiatrischen Intensivmedizin
  • genetische Grundlagen der bronchopulmonalen Dysplasie
  • die autologe Transfusion aus Plazentablut
  • ethische Fragen der Neonatologie

 Ergebnisse (Unser Zentrum in der Neonatalerhebung Baden-Württemberg)

Die kontinuierlichen Veröffentlichungen unserer Ergebnisdaten finden Sie  auf den Seiten unseres Zentralen Qualitätsmanagementes.

unterer Abschluss
Impressum