- Universitätsklinikum
- KINDERKLINIK | Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
- Aktuelles, Veranstaltungen
- Kontakt
- Medizinische Schwerpunkte
- Pflege in der Kinderklinik
- Ambulanzen
- Stationen
- Unsere Struktur
- Mitarbeiter
- Forschung
- Labor
- Studium
- Für niedergelassene Ärzte
- Klinikschule
- Wissenswertes
- Bewerbung bei uns
- Notfallnummern (Kinderklinik)





Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Station Eckstein III
|
Die Neonatologische Intensivstation der Kinderklinik bildet einen Teil des Perinatalzentrums der Universität Freiburg. Derzeit verfügt die Einheit über acht Beatmungsbetten, drei IMC- und vier Überwachungsbetten. Betreut werden alle Früh- und Neugeborenen die Unterstützung eines pädiatrisch- interdisziplinaren Teams bedürfen. Mit Einführung des Primary Nursing haben wir unsere Elternintegration nochmals vertieft, in denen neben s. g. "Känguruhing", auch die "Basal Stimulierende Elterliche Kontaktpflege (BSK)" umgesetzt wird. Die im Januar 2007 neu eröffnete Intensivstation befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal und den operativen Einheiten. Neben modernstem Equipment in fünf Patientenzimmern, finden sich mehrere Rückzugsmöglichkeiten für die Eltern. In diesen Räumlichkeiten werden monatliche Treffen des "Frühgeborenen Vereins e. V." organisiert. |
Hallo, ich heiße Anna ...
|
... bin in der 29. Schwangerschaftswoche geboren und wog 610 Gramm. Hier auf der Neonatologischen Intensivstation wurde ich aufgenommen. Moderne Pflegemethoden halfen mir, mich adäquat entwickeln zu können. Zunächst hieß die Devise: “minimal handling“, d.h.: nur soviel Intervention wie nötig unter den Aspekten der Sanften Pflege wurden Stressoren reduziert. Körperlich und seelisch unterstützend wirkte die so genannte Entwicklungsfördernde Pflege. Diese wurde an meine Bedürfnisse angepasst. Ich bekam die Zeit zur Selbstregulierung. Ich erfuhr systematisch, individuelle Anregung durch Basale Stimulation. Bewegungsempfindung und -wahrnehmung nannten sie Kinästhetik. Geborgenheit und Wärme vermittelte die Babymassage. Diese förderte meine motorische Entwicklung. |
| Die Initialberührung bereitete mich darauf vor, dass etwas mit mir geschieht. Z. B. wurde zu Beginn und zum Abschluss einer Pflegerunde immer mein rechtes Füßchen gehalten. Ganz wichtig
: meine Eltern wurden in die Pflege integriert. Nähe zwischen uns aufzubauen ist so essentiell. Die Initialberührung bereitete mich darauf vor, dass etwas mit mir geschieht. Z. B. wurde zu Beginn und zum Abschluss einer Pflegerunde immer mein rechtes Füßchen gehalten. Ganz wichtig: meine Eltern wurden in die Pflege integriert. Nähe zwischen uns aufzubauen ist so essentiell. Bald durfte ich Känguruhen. Also bei Mama oder Papa außerhalb meines Inkubators auf deren Brust liegen, kuscheln und hören, ob heute eine Geschichte erzählt wird oder ein Lied gesungen. Heute bin ich ein großes, gesundes Mädchen und wenn Sie mehr Details erfahren möchten, fragen sie bitte die Pflegenden der Station. |
Team
|
Das Pflegeteam hat zum großen Teil die Fachpflegeausbildung Pädiatrische Intensivpflege absolviert. |
Kontakt
Pflegestützpunkt:
Telefon: 0761/270-44520
Email: kind.eckstein@uniklinik-freiburg.de
Leitung
Pflegerische Stationsleitung: Arvid Dürkop, Stellvertreterin Simone Hock
Oberarzt und Leiter des Funktionsbereiches Neonatologie: PD Dr. R. Hentschel
Namensgebung der Station
"Ich gehe nicht in die Fabrik, ich studiere Medizin."
Der im Jahre 1891 in Ulm als zweiter Sohn der jüdischen Fabrikantenfamilie Eckstein geborene Albert nimmt mit 21 Jahren gegen den Willen seines Vaters das Studium der Medizin in Freiburg i. Br. auf,wo er 1915 promovierte.
Prof. Dr. Albert Eckstein war der letzte jüdische Oberarzt der Kinderklinik in Düsseldorf. 1935 zur Emigration nach Ankara gezwungen, beteiligte er sich fortan maßgeblich am Aufbau der Kinderkrankenpflege in der Türkei. Am Ende seines Lebens remigrierte er in die Heimat, die ihn
einst verstossen hatte.




