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Informationen zum Nebenfach Medizin für Studierende der Informatik

Überblick

Das Nebenfach Medizin gliedert sich in theoretische und klinische Medizin. Die theoretische Medizin (Vorklinik) beschäftigt sich besonders mit den Strukturen und Funktionen des menschlichen Körpers. Die klinische Medizin hat die Diagnostik, Therapie und Prävention von Krankheiten zum Ziel. Das Nebenfachstudium der Medizin soll Sie dazu befähigen sich mit Ärzten, Wissenschaftlern, Pflegekräften und anderen Fachleuten im Gesundheitswesen zu verständigen, so dass Sie sich in deren Anwendungsbereichen zurechtfinden und IT-Lösungen für diese Bereiche planen, entwickeln und implementieren können.

Im Nebenfach Medizin erhalten Sie eine Übersicht zu Anatomie, Physiologie und einigen weiteren Grundlagenfächern, sowie zur medizinischen Fachsprache. Sie lernen medizinische Statistik und Biometrie um klinische Datensammlungen und Studien zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Sie lernen im Fach Medizinische Informatik die wichtigsten Anwendungsfelder der Informatik für die Medizin kennen: elektronische Krankenakte, Krankenhausinformationssystem, Gesundheitstelematik, Datenschutz, Bild- und Signalverarbeitung, Modellierung biologischer Prozesse, Bioinformatik, Robotics, med. Wissenrepräsentation und Retrieval, Qualitätsmanagement und Medizincontrolling. Sie erhalten einen Einblick in die großen klinischen Fächer wie Chirurgie, Innere Medizin und Pathologie und ergänzen Ihre klinische Ausbildung durch Wahlpflichtfächer.

Informatiker mit Nebenfach Medizin haben hervorragende Berufschancen im Krankenhaus und im übrigen Gesundheitswesen, in der Softwareindustrie, Medizintechnik und auch in der industriellen und universitären Forschung.

Information zum Studiengang & Lehrveranstaltungen

Im Wintersemester 2004/2005 wurde das Informatikstudium vom Diplom- auf den BSc-/MSc-Studiengang umgestellt. Anfänger müssen also nach dem BSc-/MSc-Studiengang studieren.