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Die Sektion
Die Übertragung von blutbildenden Stammzellen von einem gesunden Spender auf einen kranken Menschen (allogene Transplantation) ist eine hochwirksame Behandlung zur Heilung von verschiedenen, häufig bösartigen Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems. Der Begriff allogene Stammzelltransplantation fasst die verschiedenen heute möglichen Formen zusammen, die nach Art der Stammzellquelle als Knochenmarktransplantation, periphere Blut-, oder Placentarestblut (Nabelschnurblut) -Transplantation bezeichnet werden.
Mit dem Verfahren der allogenen Stammzelltransplantation werden Menschen mit lebensbedrohlichen Knochenmarkerkrankungen behandelt wie
- akute myeloische Leukämien, AML
- akute lymphatische Leukämien, ALL
- chronische Leukämien, CLL, CML
- Myelodysplasien, MDS
- schwere aplastische Anämien
- Myelofibrosen
- myeloproliferative Erkrankungen
- indolente Lymphome
- aggressive Lymphome
- multiple Myelome
- Immundefekte
Die hohe Wirksamkeit der allogenen Stammzelltransplantation beruht u.a. wesentlich auf einem immuntherapeutischen Effekt: bei der Transplantation blutbildender Stammzellen vom Spender auf den Empfänger werden auch Zellen des Spenderimmunsystems mitübertragen. Die Zellen (Lymphozyten) können im Körper des Patienten eventuell noch vorhandene bösartige Zellen erkennen und vernichten. Dieser "graft (Transplantat) -versus-Leukämie" (GvL) Effekt wirkt als zelluläre Immuntherapie lebenslang.
Die Sektion allogene Stammzelltransplantation der Medizinischen Klinik gehört zu den größten Einrichtungen dieser Art mit ca. 100 Transplantationen für Erwachsene / Jahr.
Die Sektion allogene Stammzelltransplantation umfasst
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die Spendersucheinheit- und Transplantkoordination
Tel: 0761 / 270-34 95 0 -
Transplantationsstation Löhr
Tel. 0761 / 270-34 94 0 -
die Transplantambulanz
Tel: 0761 / 270-36 77 0 -
das Transplant-Labor (KMT Labor)
Tel: 0761 / 270-35 22 / 74 20 0 -
die Dokumentation
Tel: 0761 / 270-33 20 0














