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Qualitätsmanagement: Klinik

  "Gute klinische Praxis" - das Herzstück   Interdisziplinäre Konferenzen   Interdisziplinäre Visiten
  Arzthelferinnen im Einsatz   Bezugspflege / Primary Nursing   Patientenedukation
  Elektronisches Informationssystem   Tumorbasisdokumentation   Zertifizierung der Stammzell- transplantationseinheit nach JACIE

"Gute klinische Praxis" - das Herzstück

Das Herzstück unseres Qualitätsmanagements im klinischen Bereich bildet das Good Clinical Practice-Team ("Gute klinische Praxis") unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Engelhardt. Die Aufgabe des Teams besteht in der Qualitätssicherung und -kontrolle der medizinischen Therapie und in der Koordination der klinischen Forschung.
Dies beinhaltet auch die Weiterentwicklung unserer Sammlung von therapeutischen Leitlinien, des sogenannten Blauen Buches, welches quartalsweise überarbeitet und aktualisiert wird. Auf dieser Grundlage erfolgt die Behandlung unserer Patienten immer nach dem neuesten Stand der Medizin ("State-of-the-Art"). hoch

Interdisziplinäre Konferenzen

Wöchentliche Entitätenkonferenzen, tägliche Früh- und Mittagsbesprechungen sowie die Einrichtung von Kernkompetenzzentren, bei denen individuelle Fallbesprechungen im interdisziplinären Kreis stattfinden, sowie das Konsiliarwesen, dienen zur Absicherung von Diagnostik und Therapie jedes einzelnen Patienten. hoch

Interdisziplinäre Visiten

Durch regelmäßige interdisziplinäre Visiten (Onkologie, Apotheke, Psychologie, Ernährung) werden alle Facetten einer Erkrankung kontinuierlich während des gesamten Therapieverlaufes aus Sicht aller Spezialisten berücksichtigt.
Bitte nutzen Sie bei Ihrem stationären Aufenthalt die Visiten und persönliche Gespräche mit unserem Fachpersonal, um Ihre Fragen zu klären. hoch

Arzthelferinnen im Einsatz

Um die Ärzte auf den Stationen von administrativen Tätigkeiten zu entlasten und ihnen mehr Zeit für patientennahe Tätigkeiten einzuräumen, werden auf allen Stationen Arzthelferinnen eingesetzt.hoch

Bezugspflege / Primary Nursing

Die pflegerische Betreuung unserer Patienten orientiert sich am Konzept der Bezugspflege. Für jeden Patienten ist pro Schicht eine qualifizierte Pflegemitarbeiterin als Ansprechpartnerin zuständig.
Zukünftig streben wir an, dass diese Ansprechpartnerin nicht nur für eine Schicht sondern für die Dauer des gesamten Aufenthaltes eines Patienten die Verantwortung für die Pflege übernimmt (Primary Nursing). Auf unserer Station Löhr (Stammzelltransplantationseinheit) wurde dieses Konzept bereits umgesetzt.Zukünftig streben wir an, dass diese Ansprechpartnerin nicht nur für eine Schicht sondern für die Dauer des gesamten Aufenthaltes eines Patienten die Verantwortung für die Pflege übernimmt (Primary Nursing). Auf unserer Station Löhr (Stammzelltransplantationseinheit) wurde dieses Konzept bereits umgesetzt.hoch

Patientenedukation

Voraussetzung für einen aktiven Beitrag des Patienten zur Bewältigung seiner Erkrankung ist Wissen.
Aus diesem Grund arbeiten wir in der Pflege an einem neuen Konzept der gezielten Informationsvermittlung, Beratung und Schulung unserer Patienten.
Erste Ergebnisse dieses Projektes sind Informationsbroschüren zu ausgesuchten Pflegethemen, die Sie nachstehend als pdf-Datei herunterladen können:

Weiterführende Informationen erhalten Sie von der Pflegedienstleiterin Monika Hasemann.

Hinweis: Auch die Sektion Ernährungsmedizin und Diätetik bietet Informationsmaterial zu speziellen Ernährungsthemen an. .hoch

Elektronisches Informationssystem

Zur schnellen Datenerfassung und -übermittlung ist ein elektronisches Arztbrief- und Informationssystem im Einsatz. hoch

Tumorbasisdokumentation

Unsere entitätenspezifische Tumorbasisdokumentation wird u.a. dazu genutzt Erkenntnisse aus dem klinischen Betrieb für die Forschung nutzbar zu machen.hoch

Zertifizierung der Stammzelltransplantationseinheit nach JACIE

Im September 2005 fand die Begehung unserer Stammzelltransplantationseinheit durch externe Inspektoren der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation (DAG-KBT e.V.) und des JACIE statt. Zertifizierungsgrundlage war das Akkreditierungsmanual (2. Auflage) des JACIE (Joint accridition committee isct ebmt = Vereinigtes Akkreditierungskomitee der Gesellschaften ISCT und EBMT). Die Zertifizierung des Bereiches gilt seit 2008.

Hinweis:
"JACIE wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, ein standardisiertes System offiziell anerkannter Zulassungen der hochspezialisierten Stammzelltransplantationseinheiten europaweit aufzubauen. JACIE hat Standards zur Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Verfahren in Medizin und Labor im Bereich der Stammzelltransplantation etabliert. Durch Inspektionen der Prozessabläufe und Akkreditierungsprogramme werden Gesundheitsinstitutionen und -einrichtungen, die Stammzelltransplantationen durchführen, bestärkt auf freiwilliger Basis diese Standards einzuhalten.
Die Einhaltung der Standards wird durch die Vergabe eines Zertifikates anerkannt."

(freie Übersetzung eines englischen Auszuges der JACIE-Webseite) hoch