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Aktuelles und Veranstaltungen
Schwierige Situationen im Alltag als Weg zur Transformation nutzen - Körperliche und geistige Übungen zur Vermeidung von Erschöpfungszuständen - Vortrag von Dolpo Tulku
Donnerstag, 01.12.2011, 19.30 Uhr, HS 1199 im Kollegiengebäude 1 (KG1) der Universität
Jeden Tag erleben wir eine Reihe stressverursachender Emotionen wie Ängste, Zweifel, Konkurrenzdenken, Ärger oder Eifersucht. Diese verhindern Gefühle von Glück und Wohlbefinden und bringen uns generell nur Leid. Deshalb gibt es mittlerweile zahlreiche Methoden, um mit diesen Zuständen mentalen Unwohlseins besser umzugehen: Einige Menschen gehen zu einer Psychotherapie, andere versuchen es mit Wellness, hören Musik oder meditieren. Für die meisten dieser Vorgehensweisen müssen wir uns, jedoch Zeit außerhalb unseres Alltags nehmen und bestimmte Rahmenbedingungen schaffen. Einige dieser Methoden, wie Massage oder Musik, schaffen zwar vorübergehende Erleichterung, lenken aber letztlich unseren Geist von den Unannehmlichkeiten nur ab. Langfristig können sie unseren Geisteszustand nicht wirklich verbessern. Selbst wenn wir uns eine Zeitlang entspannen können und uns besser fühlen, werden wir dennoch im Alltag meist wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert. Deshalb kann es hilfreich und nützlich sein, jede schwierige Situation selbst als Übung zu nutzen und Methoden zu entwickeln, die wir jederzeit und in jeder Situation als geistige Gegenmittel für negative emotionale Zustände anwenden können.
Eintritt: Auf Spendenbasis
Kontakt: muc@dolpotulku.org oder stefan.schmidt@uniklinik-freiburg.de
Neuer Master-Studiengang für komplementäre Medizin, Kulturwissenschaften und Heilkunde
Der an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder neu eingerichtete Master-Studiengang für komplementäre Medizin, Kulturwissenschaften und Heilkunde möchte eine integrale Heilkunde realisieren, die einen biopsychosozialen Ansatz verfolgt und auf lebhafte Methodenvielfalt im Interesse des Patienten setzt.
Für weitere Informationen über den Studiengang klicken Sie hier oder auf untenstehenden Banner.
Vergangene Veranstaltungen
Menschwerdung im Dialog - Elemente jüdischer Spiritualität in der dialogischen Gestaltarbeit - Vortrag von Prof. Dr. Cornelia Muth
Freitag, 28. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Großer Hörsaal des Psychologischen Instituts, Engelbergerstr. 41
»Der Mensch kann dem Göttlichen nicht nahekommen, indem
er über das Menschliche hinauslangt; er kann ihm nahekommen,
indem er der Mensch wird, der zu werden er/
sie, dieser einzelne Mensch da, erschaffen ist« sagte Martin
Buber Mitte des letzten Jahrhunderts. Doch wie können wir
heute angesichts von ökonomischen Zwängen und sinnentleertem
Handeln unseren eigenen Weg im Leben finden?
Bubers Antwort ist der Dialog! Doch wie ist ein sinnvolles
Gespräch zu führen und zu finden, wenn Hektik und Stress
regieren?
Eintritt: auf Spendenbasis (5 ,– €, 2,– € ermäßigt)
Zur Vertiefung des Vortrages wird am nächsten Tag (29.10.) von 10.00-13.00 Uhr ein Workshop mit Prof. Dr.
Cornelia Muth stattfinden.
Veranstaltungsort: Seminarraum SR B, Psychologisches Institut der
Universität Freiburg, Engelberger Str. 41.
Eintritt: 30,– € , ermäßigt 10,– €
Anmeldung erforderlich.
Kontakt / Anmeldung / Information
Arbeitsgruppe Wissenschaft und Spiritualität
Kontakt: Peter Ludorf
Internet: www.erziehungs-perspektiven.de
E-Mail: info@erziehungs-perspektiven.de
Telefon / Fax: +49 (0)7652 982748 / +49 (0)7652 982747
Metta-Meditierende gesucht!
Ab Mai wird in der Forschungsgruppe Meditation, Achtsamkeit und Neurophysiologie eine Studie zu Metta-Meditation (auch "Liebende-Güte-Meditation" bzw. "Meditation für Freundlichkeit und Wohlwollen" genannt) durchgeführt, für die noch TeilnehmerInnen gesucht werden. Weiterte Informationen finden Sie hier.
Mitgefühl mit sich selbst - Das Herz der Achtsamkeitspraxis - Vortrag mit Christopher Germer
In Zusammenarbeit mit Arbor Seminaren
26.5. 19.30 Uhr, Großer Hörsaal des Psychologischen Instituts, Engelbergerstr. 41
Mitgefühl mit sich selbst ist eine Fähigkeit, die jeder erlernen kann, auch Menschen, die in ihrer Kindheit nicht genügend Zuneigung bekamen oder die es beschämend finden, sich selbst gegenüber freundlich zu sein. Mitgefühl mit sich selbst ist tatsächlich eine starke mentale Haltung, um mit solchen Verletzungen angemessen umzugehen – Verletzungen, die wir uns selbst zufügen wenn wir zuviel arbeiten, essen, analysieren und überreagieren. Mitgefühl mit sich selbst führt zu emotionaler Stärke und Widerstandsfähigkeit. Wir können uns dadurch schneller vom verletzten Ego erholen indem wir unsere Fehler zulassen, uns selbst verzeihen und uns und anderen gegenüber sorgsam und respektvoll begegnen. Letzten Endes ist es einfach Teil des menschlichen Seins, Fehler zu machen.Die Forschung hat gezeigt, dass Mitgefühl mit sich selbst das emotionale Wohlbefinden wesentlich steigert. Es fördert Glück, mindert Angst und Depression, steigert das Durchhaltevermögen. Bei diesem Vortrag bekommen Sie eine Einführung in das Mitgefühl mit sich selbst und lernen es dann einzusetzen, wenn Sie es am nötigsten brauchen. Die Veranstaltung ist offen für jedermann.
Eintritt: Auf Spendenbasis (10 €, ermäßigt 5 €)
Sufi-Weg des Herzens: Übungen für den Westen - Vortrag von Prof. Dr. Thomas Holmes
Fr 11.03., 19.30 Uhr im Gr. Hörsaal des Psychologischen Instituts, Engelbergerstr. 41
Der Sufismus, die mystische Richtung des Islam, ist bei uns oft wenig bekannt. Er lebt in zahlreichen Orden, die teilweise nah am orthodoxen Islam, aber auch sehr universell orientiert sein können. Der Vortrag wird in einen universellen Sufismus vor dem Hintergrund der Sufi-Orden des Westens einführen – von Hazrat Inayat Khan »Religion des Herzens« genannt, wobei »Herz« als Quelle für Liebe und Weisheit gesehen wird. Die Vison des Ordens geht davon aus, dass das allen Menschen innewohnende »Licht« das verbindende Geheimnis aller Religionen, die Kraft ihrer Mystik und die Essenz ihrer Philosophie ist. Über Jahrzehnte hinweg wurden im Sufi-Weg des Westens traditionelle Übungen angepasst, um für unsere Kultur gangbar zu sein. Sie möchten das Herz erwecken, Gelassenheit und Menschlichkeit fördern. Einige Übungen, Gesänge oder die Bewegungsmeditation »Tanz des universellen Friedens«, werden im Vortrag vorgestellt.
Eintritt: auf Spendenbasis (5 €, ermäßigt 10 €)
Nähere Informationen finden Sie hier.
Zur Vertiefung des Vortrages wird am nächsten Tag (12.03.) von 10.00-13.00 Uhr ein Workshop mit Prof. Dr. Thomas Holmes stattfinden. Veranstaltungsort: Raum 2003, Psychologisches Institut
Der Angst mit einem Lächeln begegnen - Vortrag mit Bill Karelis
In Zusammenarbeit mit Susan Steinhusen
22.3. 19.30 Uhr, Großer Hörsaal des Psychologischen Instituts, Engelbergerstr. 41
Uns selbst wahrhaftig zu begegnen ist wesentlich, um ein klares, freies und erfülltes Leben zu leben. Dies kann herausfordernd sein in Anbetracht der Geschäftigkeit und dem involviert sein in den alltäglichen Dingen. Uns unseren Ängsten zu öffnen mag schmerzhaft sein, das größte Hindernis besteht jedoch in der Angst vor der Angst. Die Sitzmeditation bietet eine direkte und sanfte Methode, die uns erlaubt unseren Ängsten zu begegnen. Bill Karelis wird in diesem Vortrag wesentliche Aspekte ansprechen in Bezug auf einen hiflreichen Umgang mit unseren Geisteszuständen, insbesondere der Angst, und er wird erläutern, wie wir dieses Verständnis praktisch im Alltag umsetzen können. Bill Karelis ist in der Umgebung von Boston/USA aufgewachsen und hat am Harvard College studiert und 1969 mit Auszeichnung graduiiert. Weiterhin war er als Finanzdirektor in der verarbeitenden Industrie tätig. 1972 begann er sein Studium und die Praxis buddhistischer Meditation. 1990 hat er eine gemeinnützige Organisation im medizinischen Sektor mit 11 Kliniken in Asien mitbegründet, sowie eine Gefängnis Nonprofit-Organisation im Dienste pädagogischer Bedürfnisse der internationalen Strafjustizgemeinschaft. Seit 16 Jahren ist Bill Karelis weltweit als buddhstischer Mediationalehrer tätig. Er liebt kreative Praktiken wie Kalligraphie, Dichtung und Photographie und lebt mit seiner Ehefrau Brigitta in Boulder, Colorado.
Info: Susanne Steinhusen • Tel.: 0761/38427052 - 015209261695
Eintritt: Auf Spendenbasis (10 €, ermäßigt 5 €)
Weitere Informationen finden Sie hier.
Das eigentliche Anliegen buddhistischer Praxis - Vortrag von Lama Lhündrup
Fr 15.10., 19.30 Uhr im Gr. Hörsaal des Psychologischen Instituts, Engelbergerstr. 41
Was kennzeichnet den spirituellen Ansatz von Buddhisten? Welches Anliegen verfolgt der buddhistische Weg? Welche Erfahrungen liegen diesem Weg zugrunde und welche transformierenden Erfahrungen zeigen sich in der persönlichen Praxis? Der zweite Vortrag der Reihe "Spirituelle Zugänge zu den großen Weltreligionen" versucht in diese Fragen einzuführen.
Eintritt: auf Spendenbasis
Nähere Informationen finden Sie hier.
Zur Vertiefung des Vortrages wird am nächsten Tag (16.10.) von 10.00-13.00 Uhr ein Workshop mit Lama Lhündrup stattfinden. Veranstaltungsort: Raum 2003, Psychologisches Institut
Eintritt: 30,– € , ermäßigt 10,– € Anmeldung erforderlich.
Einen Mitschnitt des Vortrages und der anschließenden Diskussion im mp3-Format können Sie hier und hier downloaden.
Sich selbst vergessen -- Theorie und Praxis der mittelalterlichen Mystik von Meister Eckhart - Vortrag von Prof. Dr. Dr. Harald Walach
9. Juli 2010 um 19.30 Uhr im Gr. Hörsaal des Psychologischen Instituts, Engelbergerstr. 41
Erfahrung, Selbsterfahrung, tiefe Weisheit, Einsicht in Zusammenhänge und Bedingtheiten der Welt und der eigenen Existenz, und die sich daraus ergebende Achtsamkeit im Umgang mit sich und der Mitwelt sind Anteile, die sich viele Menschen für ihrem spirituellen Weg wünschen. Dabei erlebt der Suchende in der Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte manche Enttäuschung. Und doch gibt es bereits im Mittelalter Stimmen, denen genauer zuzuhören sich gerade heute wieder lohnt. »Wenn man von den Formen absieht und den Sachen auf den Grund geht, wird man finden, dass Schakia Muni (Buddha) und Meister Eckhart das selbe lehren« (Artur Schopenhauer). Und tatsächlich erleben wir bei jenem Mystiker eine Sprache, Bilder und Erkenntnisse, wie wir sie aus dem christlichen Kulturkreis vielleicht gar nicht mehr erwartet hätten.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Zur Vertiefung des Vortrages wird am nächsten Tag (10.07.) ein Workshop mit Prof. Dr. Dr. Harald Walach stattfinden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Folien zum Vortrag finden Sie hier.
Achtsamkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen - Vortrag von Gregory Kramer
27.05.2010, 20 Uhr, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, großer Vortragssaal im 3. OG Breisacherstr. 115b 79106 Freiburg, Vortrag auf Spendenbasis
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Anliegen, Achtsamkeit auch in zwischenmenschlichen Beziehungen ("Interpersonal Mindfulness") einzubringen. Im Zentrum steht dabei das von Gregory Kramer entwickelte und in seinem Buch Einsichts-Dialog, Weisheit und Mitgefühl durch Meditation im Dialog dargelegte Konzept des Einsichts-Dialoges, welches auf einem interpersonellen Verständnis der frühen Lehren Buddhas basiert. Der Einsichts-Dialog soll dabei als ein Weg verstanden werden, Achtsamkeit, Stille und Einsicht, die in der Meditation gewonnen werden, direkt in unsere Begegnungen mit anderen Menschen zu bringen.
Gregory Kramer ist Mitgründer und Präsident der Metta Foundation, er lehrt Einsichts-Meditation seit 1980. Er hat die Methode des Einsichts-Dialogs und der Dharma-Kontemplation entwickelt und lehrt diese seit 1995 in den USA, Asien, Europa sowie in Australien. In Kooperation mit dem Center for Mindfulness wird der Einsichts-Dialog seit einiger Zeit auch als Bestandteil innerhalb der „Mindfulness Based Stress Reduction“ (MBSR) eingesetzt..
Meditation im Labor - Radiosendung (DRS 2) mit Prof. Stefan Schmidt
11.04.2010 13.00
Ankündigungstext: Was noch vor kurzem in der Ecke der Esoterik darbte, steht heute in manch einem Labor im Zentrum. Meditation ist in der Wissenschaft salonfähig geworden. Doch wo ist die Spiritualität geblieben? Spielt der buddhistische Hintergrund keine Rolle mehr?
Link zur Radiosendung auf Podcast.de.
Seminar und Achtsamkeitstag mit Dr. Kai Romhardt
19.04.2009 09.30 - 18.00 Uhr "Mein Geld und Ich - Wie Achtsamkeit unsere Beziehung zum Geld klären und transformieren kann"
Das Thema Geld ist in aller Munde. Die Bankenkrise hat unser Denken über Geld und Finanzen, aber auch über die Wirtschaft als Ganzes verändert. Wir erleben einen Bruch im kollektiven Selbstverständnis dessen, was Wirtschaft ist, was Wirtschaft darf, was Wirtschaft kann. Wir sehen auch, dass wir es sind, die mit unseren Ideen und Entscheidungen diese Wirtschaft geschaffen haben und täglich neu schaffen. Wir sind die Wirtschaft.
Im Seminar „Mein Geld und Ich“ wollen wir einen klaren Blick auf unsere finanziellen Handlungen aber auch auf die darunter liegenden Wahrnehmungen und Überzeugungen werfen. Dadurch erhellen wir unsere persönliche Beziehung zum Geld und erschließen das Potenzial, diese spezielle Beziehung zu transformieren. Durch den Einsatz von bewährten Achtsamkeitspraktiken aus der buddhistischen Tradition wollen wir den Blick vom Oberflächlichen in die Tiefe führen und in praktischen Übungen in der Gruppe unsere Beziehung zum Geld erkunden. Der achtsame Austausch in der Gruppe erweitert die Perspektive und vertieft die Erfahrungen. Dieses Seminar richtet sich an Menschen, welche mit unvoreingenommenem Blick Ihre Beziehung zum Geld untersuchen und klären möchten.
Das Seminar kostet 80 Euro pro Person + Dana (Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich), und findet im "Wildrose-Zentrum" (Vauban) statt.
Für weitere Informationen finden sie hier ein Informationsblatt.
Dr. Kai Romhardt arbeitet nach Studium der Wirtschaftswissenschaften in St. Gallen und Genf als Buchautor, Trainer, Coach, Unternehmensberater, Lehrbeauftragter und Meditationslehrer. Er ist Initiator des Netzwerkes „Achtsame Wirtschaft“, das sich für ein bewussteres ökonomisches Handeln und Denken auf allen Ebenen einsetzt. Im Herbst 2009 erscheint sein neues Buch zu Grundlagen des achtsamen Wirtschaftens im Kamphausen Verlag. Heute lebt er mit seiner Familie in Berlin. Weitere Infos unter www.romhardt.com und www.achtsame-wirtschaft.de.
Vortrag mit Lienhard Valentin
19.02.2009 18.00 "Achtsamkeit im Leben mit Säuglingen und Kleinkindern "
Aus Psychologie, Bindungs- und Gehirnforschung – und letztlich auch aus eigener Erfahrung - wissen wir von der Bedeutung der ersten Jahre für das ganze weitere Leben eines Menschen. Zeitdruck, Stress und die diversen inneren und äußeren Herausforderungen machen es aber alles andere als leicht, für Säuglinge und ihre Bedürfnisse wirklich präsent zu sein – und das gilt nicht nur für Mütter, sondern in unterschiedlichem Ausmaß für alle, die privat oder beruflich mit Kindern in den ersten Lebensjahren zu tun haben. Anhand von Videoausschnitten, anschaulichen Beispielen und aktuellen Forschungsergebnissen wird Lienhard Valentin aufzeigen, welchen Beitrag die Praxis der Achtsamkeit im Trubel des alltäglichen Lebens mit Säuglingen und Kleinkindern haben kann.
Für weitere Informationen finden sie hier ein Informationsblatt.
Lienhard Valentin ist Gestaltpädagoge, Buchautor und Herausgeber der Zeitschrift “Mit Kindern wachsen“. Er ist seit mehr als 20 Jahren in der Elternberatung sowie in der Fortbildung von Erzieherinnen und Lehrern tätig.
Vortrag mit Dr. Stefan Schmidt
03.12.2008 18.00 Uhr "Tun Sie einfach nichts" Achtsamkeit und Meditation in Forschung und Therapie
Zum diesjährigen Abschluss unserer Vortragsreihe möchten wir Ihnen einen Überblick zu den Themen unseres Forschungsschwerpunkts Meditation, Achtsamkeit und Neurophysiologie geben. Neben einer Einführung in das Konzept der Achtsamkeit und seiner vielseitigen Ausgestaltung in Kursen, Therapien, klinischen Interventionen und Heilberufen möchten wir aktuelle Forschungsergebnisse darstellen und Sie über unsere derzeit laufenden und geplanten Projekte informieren. In einem zweiten Teil wird es um die experimentelle Meditationsforschung an gesunden Probanden gehen. Diese Forschungsrichtung ist nicht nur für die Neuroforschung von großem Interessen, sondern bietet unserer Meinung nach auch aus historischen und wissenschaftssoziologischen Gründen ganz besondere Chancen. Auch hier möchten wir Ihnen einige ausgewählte Forschungsergebnisse und Projekte vorstellen und den aktuellen Forschungsstand alltagsverständlich näher bringen.
Vortrag mit Renate Seifarth
13.11.2008 18-20 Uhr "Die Auswirkung intensiver Vipassana-Meditation auf die psychische Entwicklung - Potentiale und Risiken"
Am Donnerstag, den 13. November wird Renate Seifarth, buddhistische Meditationslehrerin, in ihrem Vortrag aus eigener, langjähriger Praxis über die positiven Auswirkungen intensiver Vipassana-Meditation sowie auch die dabei auftretenden Herausforderungen und Fallstricke berichten.
Insbesondere wird sie aus einer ganzheitlichen Entwicklungsperspektive die Beziehung und Komplementarität von Psychotherapie und Meditation beleuchten. Aus der Sicht einer subjekt- und selbstzentrierten Psychotherapie erscheint beispielsweise eine angestrebte „Ichlosigkeit“ als ein direkter Weg in psychotische Dekompensation oder frühkindliche, neurotische Regression. Hier herrschen Missverständnisse, aber auch berechtigte Vorsicht. Pathologische Phänomene treten tatsächlich immer wieder auf, werden aber oft verschwiegen. Bei intensiver Meditationspraxis stellen sich so klinisch relevante Fragen, z.B. nach Kontraindikationen oder auch psychischen Voraussetzungen.
Renate Seifarth ist Publizistin, HP Psychotherapie und buddhistische Meditationslehrerin, geb. 1961. Nach einer Zeit intensiver Meditation und Studien bei bekannten Meditationslehrern in West und Ost lehrt sie seit 2000 selber buddhistische Vipassana-Meditation in Meditationskursen, Vorträgen und Beiträgen in Büchern und Magazinen. In ihre Anweisungen fließen auch Erkenntnisse westlicher Psychotherapie ein.
Publikationen u.a.: „Wie können wir Karma als hilfreiches Mittel verstehen", In: "Karma und Wiedergeburt" (Theseus 2004) "Inneren Frieden verwirklichen und froh durchs Leben gehen", In "Flügel der Freiheit" (Arbor 2002), verschiedene Artikel in den "Lotusblättern" und in "Buddhismus Aktuell", sowie Übersetzungen u.a. von Büchern von Jon Kabat-Zinn, Stephen Batchelor und Larry Rosenberg. Mitarbeit an „Buddhismus“ von Fred von Allmen (Theseus 2007)
Für weitere Informationen finden sie hier ein Informationsblatt.
Sylvia Wetzel wird am Freitag und dem Wochenende (14.11 - 16.11.) nach diesem Termin einen weiteren Vortrag halten und Meditationstage in Freiburg veranstalten. Diese Veranstaltungen werden nicht vom Forschungsschwerpunkt Meditation, Achtsamkeit und Neurophysiologie organisiert. Bei Interesse können sie hier einen Flyer herunterladen.
Konferenz:
Expert Meeting Neuroscience, Consciousness and Spirituality
July, 2nd – 4th, 2008, Freiburg, Schloss Reinach in Munzingen, Germany
Vortrag mit Sylvia Wetzel
05.05.2008 18-20 Uhr "Achtsamkeit und der Umgang mit Gefühlen - relevant für die medizinische Praxis?"
Am Montag den 05. Mai wird Sylvia Wetzel, buddhistische Meditationslehrerin, zum Umgang mit Gefühlen aus der Sichtweise der buddhistischen Traditionen sprechen. Die Referentin wird in ihrem Vortrag Thesen und Übungen zu Gefühlen aus der buddhistischen Tradition vorstellen und u.a. auf folgende Fragen eingehen: Wie entstehen Gefühle? Welche Rolle spielen sie für unser Lebensgefühl? Können wir sie beeinflussen? Die buddhistische Tradition zeigt sich dabei als Schatzkammer für ein kluges Umgehen mit angenehmen und unangenehmen Gefühlen. Einige Übungen können nach dem Vortrag ausprobiert und besprochen werden: Stille und geführte Meditation, Analyse und Singen.
Sylvia Wetzel ist Publizistin und buddhistische Meditationslehrerin, geb. 1949. Studium der Politik und Slavistik. Befasst sich seit 1968 mit Wegen zur politischen und psychologischen Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition, zwei Jahre Praxis als Nonne. Langjähriges Vorstandsmitglied des buddhistischen Dachverbandes DBU. Mit ihrem kritischen Blick auf Kultur und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus in Europa.
Autorin von: Das Herz des Lotos, Frauen und Buddhismus (Fischer 1999). Hoch wie der Himmel, Tief wie die Erde (Theseus 1999). Als TB bei dtv (2004). Leichter Leben (Theseus 2002). Als TB bei Herder (2007). Worte wirken Wunder (Theseus 2007).
Für weitere Informationen finden sie hier ein Informationsblatt.
Sylvia Wetzel wird am Wochenende (03.05 - 04.05.) vor diesem Termin zwei Workshops in Freiburg veranstalten. Diese Workshops werden nicht vom Forschungsschwerpunkt Meditation, Achtsamkeit und Neurophysiologie organisiert. Bei Interesse können sie hier einen Flyer herunterladen.
Vortrag mit Yesche U. Regel
29.2.2008 18-20 Uhr "Achtsamkeit und Mitgefühl durch Meditation - auch in der medizinischen Praxis?" - mit Einführung in die buddhistische Tonglen-Meditation (Annehmen und Aussenden)
In der buddhistischen Tradition werden Meditationspraktiken überliefert, durch die die Geisteshaltungen von Achtsamkeit, wacher Präsenz, Herzenswärme und Mitgefühl geweckt und gestärkt werden können. Der Referent geht an diesem Abend der Frage nach, inwieweit solche Übungen auch im medizinischen Bereich nützlich sein können, wobei er einige Methoden erläutern wird. So wird die Tonglen-Meditation, bei der der Atem mit einer Mitgefühls-Übung, die man sowohl für sich selber wie auch in Gedanken an andere ausführen kann, vorgestellt.
Yesche U. Regel unterrichtet buddhistische Meditation im ganzen deutschen Sprachraum. Er war 16 Jahre lang ordinierter Mönch und betreibt heute das Paramita-Projekt in Bonn.
Der Vortrag steht in Kürze hier zum Download zur Verfügung. (mit freundlicher Genehmigung des Autors)
Seminar
11.01.2008 14.00 - 18.00 Uhr "Schmerzen lösen durch Meditation"
Wir freuen uns, am Freitag den 11.01.2008 Marie Mannschatz in unserem Institut begrüßen zu dürfen. Marie Mannschatz ist eine im deutschsprachigen Raum bekannte Meditationslehrerin (Vipassana Tradition) und ist zudem Autorin von mehreren Büchern. Sie wird ein Seminar (inklusive Vortrag und praktischen Übungen) zum Thema „Schmerzen lösen durch Meditation“ halten.
Das Seminar kostet 30 Euro pro Person (Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich). Teilnehmer werden gebeten, eine Matte mitzubringen, da die Übungen z.T. im Liegen stattfinden werden. Es werden keine Meditationserfahrungen vorausgesetzt.
Für weitere Informationen finden sie hier ein Informationsblatt.
Die Veranstaltung wird stattfinden im:
Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, großer Vortragssaal im 3. OG, Breisacherstr. 115b, 79106 Freiburg
Ansprechpartnerin und Anmeldung: Alexandra Heiland
Hinweis: Übungstag mit Marie Mannschatz am 12.01.2008
Marie Mannschatz wird am 12.01.2008 noch einen weiteren Übungstag (Metta Meditation) außerhalb unseres Hauses anbieten.
Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.
Vortrag
19.11.2007 18.00 - 19.30 Uhr "Vipassana Meditation: A Unique Contribution to Mental Health"
Für Montag, den 19.11.2007 hat der Forschungsschwerpunkt Meditation, Achtsamkeit und Neurophysiologie des Universitätsklinikums Freiburg Dr. Paul R. Fleischman eingeladen. Er wird in diesem öffentlichen Vortrag (in englischer Sprache) über Möglichkeiten der Annäherung und Ergänzung von westlicher Psychologie/Psychiatrie und Vipassana Meditation sprechen. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung als Psychiater in Massachusetts (USA), ist Autor mehrerer Bücher (u. a. Spiritual Aspects of Psychiatric Practice) und Vipassana-Lehrer in der Goenka-Tradition.
Der Vortrag findet auf Dana Basis statt (freier Eintritt, ggf. Spende ).
Für weitere Informationen finden sie hier ein Informationsblatt.
Soweit nicht anders angegeben finden alle Veranstaltungen im neuen IUK Gebäude statt.
Vortrag
11.09.2007 18.00 - 19.30 Uhr "WIE KÖNNEN SICH TIBETISCHE UND WESTLICHE MEDIZIN ERGÄNZEN?"
Für Dienstag, den 11.09.2007 hat der Forschungsschwerpunkt Meditation, Achtsamkeit und Neurophysiologie des Universitätsklinikums Freiburg Dr. Tamdin, den Leibarzt des Dalai Lama, eingeladen.Er wird in diesem öffentlichen Vortrag (in englischer Sprache) über Möglichkeiten der Annäherung und Ergänzung von westlicher und tibetischer Medizin sprechen. Dr. Tamdin ist Leibarzt Seiner Heiligkeit des Dalai Lama und wird in Zukunft die im Aufbau befindliche Universität für Tibetische Medizin in Dharamsala/Indien übernehmen. Er weilt derzeit zu einem Besuch im Tibet-Kailash Haus in Freiburg.
Der Vortrag findet auf Dana Basis statt (freier Eintritt, ggf. Spende ).



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