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Dysgnathie

Korrektureingriffe zur Verlagerung von Gesichtsschädelknochen

Angeborene oder erworbene Assymetrien von Gesichtsschädelknochen können neben der für jeden sichtbaren Komponente auch funktionelle Störungen und deren Langzeitfolgen zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Patienten beitragen.

Bei Fehlstellungen des Ober- oder Unterkiefers können unphysiologische Belastungen einzelner Zähne oder Zahnreihen zu Störungen und Erkrankungen des Kiefergelenks führen. Zur Beseitigung der Fehlstellung können verlagernde Eingriffe am Ober- und/oder Unterkieferknochen zur Beseitigung der Fehlstellungen durchgeführt werden.

Genauer wird auf die operativen Möglichkeiten in einem speziellen Teilkapitel eingegangen. Die Abbildungen 1-6 zeigen exemplarisch die Möglichkeiten der knochenverlagernden Eingriffe zur Beseitigung von Assymetrien.

  

Abb. 1: En Face Aufnahme einer Patientin mit einer sog. Dysgnathie. Es liegt eine Überentwicklung des Unterkiefers und eine Unterentwicklung des Mittelgesichtes vor.

  

Abb. 2: Die seitliche Fotographie zeigt deutlich die Vorverlagerung des Kinns (Progenie).

  

Abb. 3: Die sog. Fernröntgenaufnahme seitlich zur Vermessung der Gesichtschädelknochen unterstreicht den klinischen Befund.

  

Abb. 4: Vor der chirurgischen Korrektur erfolgt die kieferorthopädische Ausformung der Zahnbögen und die weitestgehende Einstellung der Zahnreihen zueinander, um nach der Operation ein optimales Zusammenbeißen zu ermöglichen. Kleinere kieferorthopädische Korrekturen können auch noch nach der Operation erfolgen.

  

Abb. 5: Postoperativer Zusammenbiss der Zähne mit Beseitigung der präoperativ vorhandenen Fehlstellung.

  

Abb. 6: Postoperative Aufnahmen der gleichen Patientin, die unabhängig von der verbesserten Funktion den ästhetischen Gewinn für die Patientin unterstreichen.

 

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