



Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Beschreibung der Stationen in der Allgemeinen Neurochirurgie
Die Neurochirurgie verfügt über 5 Normalstationen, eine Tagesklinik und eine eigene Intensivstation, welche in enger Kooperation mit der Neuroanästhesie betreut wird.
Die Intensivstation
Auf unserer Intensivstation stehen Ihnen alle modernen Verfahren der intensivmedizinischen Behandlung zur Verfügung. In unserem interdisziplinären Team arbeiten Neurochirurgen, Anästhesisten, Pflegekräfte und Physiotherapeuten eng zusammen. Die Ausstattung ist auf dem neuesten Stand der Technik.
Die "Intensiv 1" befindet sich im Hauptgeschoss (1. Stockwerk) des Neurozentrums (Nordseite, d.h. vom Haupteingang aus gesehen, rechts). Hier werden jährlich über 1000 Patienten behandelt. Die Station verfügt nach weiterem Kapazitätsausbau demnächst über 17 Intensivtherapiebetten.
Zum Wohle unserer frisch operierten und pflegeintensiven Patienten bitten wir Sie, die normalen Besuchszeiten am Nachmittag einzuhalten. Individuelle Absprachen sind jedoch jeder Zeit möglich, denn Ihre Besuche können den Genesungsprozess des Patienten positiv beeinflussen.
Infos zu unseren Besuchszeiten erhalten Sie auf der Intensivstation (Tel. 0761 270-51400).
Bei Fragen zur Behandlung Ihrer Angehörigen können Sie uns unter Tel. 0761 270-51430 kontaktieren.
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Die Normalstationen
Unsere Normalstationen haben 1-Bett- oder 2-Bett-Zimmer mit jeweils eigenem Bad mit Dusche und WC, Telefon- und Internetanschluss und Fernsehen. Für die Patientinnen und Patienten, die nicht bettlägerig sind, steht zum Frühstück und zum Abendessen ein reichhaltiges Buffet zur Verfügung.
Auf allen Normalstationen wird das gesamte Spektrum der neurochirurgischen Erkrankungen behandelt.
Die Visite findet üblicherweise zwischen 14 und 15 Uhr statt.
Besuchszeiten: Wir verzichten auf streng geregelte Besuchszeiten, bitten aber die Besuchenden, das Zimmer bei Aufforderung zu verlassen, wenn dies durch unsere Arbeit am Patienten nötig wird. Es ist auch möglich, dass ein Patient gar nicht im Zimmer ist, wenn Besuch kommt, weil gerade eine Untersuchung oder eine Therapie außerhalb stattfindet
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Station Fedor Krause 1
Station Krause 1 umfasst 13 Betten. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Behandlung vaskulärer Krankheiten dar.
Station Fedor Krause 2
Station Krause 2 umfasst 13 Betten. Schwerpunkt sind Erkrankungen der Schädelbasis.
Diese beiden Stationen sind nach dem deutschen Neurochirurgen Fedor Krause (1857 bis 1937) benannt. Er gilt als Begründer der modernen Neurochirurgie, der grundlegende Operationstechniken am Gehirn entwickelt hatte. Nach ihm ist die Fedor-Krause-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie benannt, die jährlich für international bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der Neurochirurgie verliehen wird.
Station Riechert
Hier finden sich 14 Betten, einige davon in einem 4-Bett-Zimmer. Schwerpunktmäßig werden cerebrale Tumore behandelt.
Ihren Namen hat diese Station von dem deutschen Neurochirurgen Traugott Riechert (1905 bis 1983), der von 1946 bis 1975 Direktor der Neurochirurgischen Universitätsklinik Freiburg war.
Station Volhard
Auf dieser Station befinden sich 11 Betten, 3 davon in 1-Bett-Zimmern. Es werden insbesondere komplexe Wirbelsäulenerkrankungen behandelt.
Die Station hat ihren Namen von dem Internisten Franz Volhard (1872 bis 1950). Franz Volhards besonderes Interesse galt den Erkrankungen der Nieren, der klinischen Nephrologie, die er zu einem eigenständigen Fachgebiet in Deutschland entwickelte. Die Nephrologie der Uniklinik Freiburg war ursprünglich in der HNO-Klinik untergebracht. Nach dem Einzug eines Teils der Neurochirurgie behielt die Station ihren Namen bei.
Station Wartenberg
Hier werden in enger Kooperation mit dem Epilepsiezentrum vor allem Patienten mit Epilepsien behandelt. Im Epilepsiebereich mit 12 Betten erfolgt die Epilepsie-Diagnostik. Im neurochirurgischen Bereich mit ebenfalls 12 Betten werden schwerpunktmäßig Patienten, die sich epilepsiechirurgischen Eingriffen unterziehen, behandelt.
Namensgeber dieser Station ist Robert Wartenberg (1886 bis 1956), ein deutscher Neurologe, der 1933 Leitender Oberarzt der Neurologie an der Uniklinik Freiburg war, bevor er 1936 in die USA emigrierte.





