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Neuroimmunologisches Labor
PD Dr. Sebastian Rauer
Ein Arbeitsschwerpunkt des Labors liegt auf der Untersuchung von paraneoplastischen neurologischen Syndromen (PNS). PNS sind Erkrankungen, die in Assoziation mit einem Tumor auftreten ohne durch den Tumor oder seine Metastasen direkt verursacht zu werden. Aufgrund ihrer Assoziation mit Autoantikörpern - die sowohl mit Nervengewebe als auch mit Tumorgewebe kreuzreagieren - wird hinsichtlich der Pathogenese der PNS ein Autoimmunprozeß angenommen. Neben der Einteilung nach anatomischen und klinischen Gesichtspunkten hat sich eine solche aufgrund des Nachweises von spezifischen Autoantikörpern etabliert. Die klinische Bedeutung der Autoantikörper liegt in ihrer Indikatorfunktion für ein oftmals noch unentdecktes Tumorleiden, da der Autoimmunprozeß der klinischen Tumormanifestation um Monate und in Einzelfällen um Jahre vorausgehen kann. Eine pathogenetische Rolle der Autoantikörper konnte bislang nur für wenige PNS nachgewiesen werden. Ziel der Untersuchungen sind:
- Identifikation neuer Autoantigene I
- Klonierung- und Sequenzierung
- diagnostischen Bedeutung
- Untersuchungen zur pathogenetischen Bedeutung mittels rekombinanter Proteine
- molekulare- und zellphysiologische Untersuchungen im Hinblick auf die physiologische Bedeutung der Autoantigene
- Klonierung- und Sequenzierung
- diagnostischen Bedeutung
- Untersuchungen zur pathogenetischen Bedeutung mittels rekombinanter Proteine
Zur Durchführung dieser Untersuchungen kommen molekularbiologische- und immunologische Methoden zum Einsatz. Bislang konnten drei neue Autoantigene beschrieben werden, deren physiologische-, diagnostische- und pathogenetische Bedeutung derzeit weiter untersucht wird. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind serologische- und epidemiologische Untersuchungen zur Neuroborreliose und Frühsommermeningoencephalitis.
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| Abb.1 | Abb.2 |





