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EEG-Labor
Mit dem EEG werden die auf der Kopfhaut messbaren Hirnströme registriert. Das EEG hat in der neurologischen Diagnostik einen hohen Stellenwert zur Erkennung von Anfallsleiden, Herdbefunden und diffusen Hirnfunktionsstörungen (z.B. bei komatösen Patienten).
Bei der Ableitung können verschiedene Provokationsmethoden eingesetzt werden, wie Hyperventilation, Flackerlicht und Ableitung nach Schlafentzug.
Das EEG wird digital erfasst und gespeichert. Dadurch können zu jedem Ableitezeitpunkt verschiedene Elektrodenschaltungen betrachtet werden. Außerdem kann von verschiedenen Computer-Arbeitsplätzen im Haus auf das EEG zugegriffen werden.
Es stehen drei Ableiteplätze in abgeschirmten, klimatisierten Räumen zur Verfügung. Daneben gibt es ein mobiles, Laptop-basiertes Gerät, mit dem Ableitungen auf der Intensivstation durchgeführt werden können.





