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Tagesklinik

Anmeldung

Ärztliche Ansprechpartner         OA Prof. Dr.med. S. Rauer
Ansprechpartner Pflege Tel. (0761)-270-53250 und 53120
Sekretariat Frau W.Vasold, Frau P.Lappenbusch
Telefon (0761)-270-53070
Telefax (0761)-270-53900
e-mail tagesklinik.neurologie@uniklinik-freiburg.de
Adresse

Neurozentrum, Abteilung Neurologie, Breisacher Straße 64, 79106 Freiburg

Bei organisatorischen oder fachlichen Fragen steht Ihnen das Team des Fachbereichs Neurologie im Neurozentrum gern zur Verfügung.

  Flyer (513.22 KB)

Was heißt Tagesklinik?

Tagsüber stehen alle medizinischen und technischen Möglichkeiten des Neurozentrums zur Verfügung. Die Patienten übernachten jedoch zu Hause oder im Hotel.

Der Aufenthalt in der Tagesklinik des Neurozentrums ersetzt die sonst erforderliche vollstationäre Behandlung.

Welche Krankheitsbilder werden diagnostiziert bzw. therapiert?

In der Tagesklinik können Patienten diagnostiziert und/oder therapiert werden, welche bisher stationär versorgt wurden, sofern die Patienten keine größeren körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen aufweisen, die eine hohe pflegerische Versorgung erfordern.

Welche Schwerpunkte gibt es derzeit in der Tagesklinik?

• zerebrovaskuläre Erkrankungen

• extrapyramidalmotorische und neurodegenerative Erkrankungen (Parkinson Syndrom, Dystonie, Demenzen)

• chronisch entzündliche Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)

• Erkrankungen des peripheren Nervensystems

• Myopathien und neuromuskuläre Erkrankungen

 Welche Untersuchungen stehen in der Tagesklinik zur Verfügung?

Elektroenzephalographie (EEG), evozierte Potentiale (SEP, MEP, AEHP, VEP), Hirnstammreflexe, Neurographie, Elektromyographie, Elektronystagmographie, Neurovegetative Untersuchung, extra- und intrakranielle Doppler- und Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Langzeit-EKG, 24h Blutdruckmessung, trans-thorakale bzw. transösophageale Echo-kardiographie und Liquordiagnostik.

Zusätzlich stehen im Rahmen der Infrastruktur des Universitätsklinikums Freiburg zur Verfügung:

• Neuropsychologische Untersuchungsverfahren in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Geriatrie und Gerontologie (ZGGF)

• bildgebende Verfahren wie z.B. Röntgen, Computer- und Magnetresonanztomographie in der Sektion Neuroradiologie

• Ganzkörperszintigraphie, SPECT und PET (Single-Photon-Emissions-Computer-tomographie / Positronen-Emissions-Tomographie), letzteres mit verschiedenen Markern (Glukose, Fluor-Dopamin etc.) in der Abteilung für Nuklearmedizin

• umfangreiche Labordiagnostik in der Abteilung Klinische Chemie

• histologische Untersuchungen (Muskel- und Nervenbiopsie) in der Abteilung für Neuropathologie im Neurozentrum.

 Des Weiteren stehen eine hochspezifische Diagnostik und Therapie von Seiten der Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie in den Räumlichkeiten des Neurozentrums zur Verfügung.

Welche neurologischen Krankheitsbilder können tagesklinisch behandelt/abgeklärt  werden?

Multiple Sklerose: Immunsuppression und Immunmodulation;

Abklärung von Dystonien oder Spastik.

M. Parkinson: Optimierung der Medikation mit begleitender intensiver Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle. Bei Bedarf kann sich diese tagesklinische Therapie über Wochen erstrecken.

Wie beginnt die tagesklinische Behandlung in der Neurologie?

Am ersten Tag erfolgt eine klinisch- neurologische Ersteinschätzung durch den Oberarzt der Tagesklinik. Danach folgen zeitlich aufeinander abgestimmt die weiteren notwendigen Untersuchungen.

Nach Diagnosestellung erfolgt eine Abschlussbesprechung, wenn gewünscht auch gemeinsam mit den Angehörigen sowie die zeitnahe Zusendung des Arztbriefes an den zuweisenden Arzt.

Wie erfolgt die Einweisung in die Tagesklinik der Neurologie? 

 Die Einweisung erfolgt mit dem roten Einweisungsschein für eine stationäre Krankenhausbehandlung.

 

unterer Abschluss
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