spac
spacmenufooter
spacer
spacer
spacer
spac

Fit in den Frühling

(21.5.2010) Vor den ersten Frühlingsgefühlen hat uns die neue Jahreszeit etwas anderes beschert: die Frühjahrsmüdigkeit. Hier erfahren Sie, wie Sie dieser entkommen können!

(sg) Der erste Schritt ist denkbar einfach. „Das beste Mittel gegen einsetzende Frühjahrsmüdigkeit ist eine ordentliche Ladung Sonnenlicht“, erklärt Prof. Dr. Hans- Hermann Dickhuth, Ärztlicher Direktor der Sportmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Grund dafür sind zwei kleine Hormone: das Serotonin, ein Glückshormon, und das Melatonin, das uns beim Einschlafen behilflich ist.

Im Winter bekommt unser Gehirn viel weniger Impulse durch natürliches Sonnenlicht Das Fehlen dieser Impulse verhindert den Abbau von überschüssigem Melatonin. Das macht uns schlapp und müde. Sonnenlicht fördert auch die Produktion des Glückshormons Serotonin. Wer an schlechter Laune leidet, sollte tagsüber ein paar Schritte an der frischen Luft machen“, rät Professor Dickhuth. Die Fensterscheiben sind nämlich für manche Bestandteile des Sonnenlichts, wie das energiereiche und stimmungshebende UV-B-Licht, undurchlässig. Wer aber nicht nur glücklich, sondern auch gesund in den Frühling starten will, kann joggen, statt nur spazieren zu gehen.

„Nach der langen Winterpause sollte vorerst langsam mit Sport begonnen werden“, so Professor Dickhuth. Dafür winken aber auch gleich mehrere Belohnungen: Regelmäßiges, ruhiges Joggen senkt deutlich die Dauer und Häufigkeit von Atemwegsinfekten, extreme Ausdauerbelastung kann die Häufigkeit sogar erhöhen. Auch unser Gehirn wird durch Sport im Freien positiv unterstützt. Nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit wird verbessert; Joggen reduziert auch die psychische Anspannung, wirkt stimmungsaufhellend und erhöht den Wachheitsgrad über längere Zeit. Außerdem wird die Hirnanhangsdrüse stimuliert und sendet aktivierende Hormone an Muskulatur und Fettgewebe. Das fördert die Durchblutung und hilft zusätzlich beim Abnehmen.

Der richtige Schuh

Erst mit dem richtigen Schuhwerk kann das Lauftraining ein Erfolg werden. Als Regel gilt: Ein fester Sitz an der Ferse, für die Zehen etwa einen Daumen breit Platz lassen, da beim Abrollen des Fußes die Zehen im Schuh nach vorne rutschen. Beim Erwerb von Laufschuhen sollen folgende Faktoren beachtet werden: Körpergröße und Körpergewicht, Geschlecht und Fußanatomie. Außerdem gibt es unterschiedliche Schuhe für unterschiedliche Verwendungszwecke, Freizeitläufer brauchen beispielsweise ein anderes Schuhwerk als ambitionierte Jogger. Auch der Laufuntergrund sollte bei der Wahl beachtet werden.

„Bringen Sie zum Kauf neuer Laufschuhe am besten immer ein altes Paar mit. Fragen über Ihr Laufverhalten und Ihre Fußstellung lassen sich meist schon an den Verschleißerscheinungen der Sohle klären“, erklärt Prof. Dickhuth. Überdies bieten die meisten Fachgeschäfte eine Laufanalyse per Video an, um den richtigen Laufschuh für Sie zu finden.

                                                                                                                                      zurück...