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Zwischenräume mit Fuß-Kultur

Fußpilz: Symptome sind Juckreiz, Rötung und Brennen, Ablösung und Nässen der Haut, meist an feucht-warmen Stellen wie den Zehzwischenräumen.

Eine neue Frage für Günther Jauch könnte sein: Was hätte Rotkäppchen sammeln müssen, wenn sie ihrer Großmutter einen Fußpilz aus dem Wald hätte mitbringen sollen? Zugegeben, im Wald hätte Rotkäppchen da schlechte Karten gehabt, denn eigentlich erfolgt die Übertragung von Mensch zu Mensch. Kleine Hautschüppchen lösen sich beim steten Regenerationsprozess der Haut und dienen als Trägermaterial des Fadenpilzes.

Im Wald nicht leicht zu finden. Eigentlich unfair, denn etwa jeder dritte Deutsche hat ihn nicht gesucht und doch gefunden. „Er lauert an allen Orten, an denen oft barfuß gegangen wird und ein feucht-warmes Klima herrscht wie im Schwimmbad, in Solarien, aber auch zu Hause auf dem heimischen Fußboden, vor allem in Bad und Dusche“, warnt Dr. Andrea Pfister-Wartha, Oberärztin der Abteilung Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Freiburg. Natürlich kann er auch über die Hände übertragen werden, wenn man nach dem Berühren der infizierten Stelle diese nicht gründlich säubert.

Kontakt

Die allgemeine Ambulanz der Hautklinik hat von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 11.00 Uhr geöffnet.
Telefonisch erreichen Sie die Ambulanz unter:
07 61/2 70-68 23.
Für die Behandlung ist ein Überweisungsschein erforderlich.

Auch Hautanhangsgebilde wie Haare und Nägel können befallen werden. „Atmungsaktive Materialien, die den Fußschweiß mindern und luftdurchlässig sind, verringern das Risiko, dass sich der Pilz an Fuß und Schuh festsetzt und gedeiht“, erklärt Dr. Pfister-Wartha. Es wäre also fraglich gewesen, ob Rotkäppchen in Sandalen und mit locker gewebtem Bastkorb überhaupt eine geeignete Transportmöglichkeit gehabt hätte. Einmal infiziert stellt sich Fußpilz aber häufig als sehr hartnäckig heraus. Die Behandlung findet meist über regelmäßiges Salben der entsprechenden Stelle statt.

Doch selbst wenn die Zwischenzehkultur einmal beseitigt wurde, ist man vor einer Neuansteckung nicht besser geschützt als vor der Erstansteckung. Vorbeugen ist deshalb immer wichtig. „Füße gut abtrocknen und die Dusche nach Gebrauch noch mal heiß ausspülen. Licht und Luft an Füße und Schuhe lassen sowie in Schwimmbädern und bei Verdacht auch zu Hause das Barfußgehen vermeiden“, rät Dr. Pfister-Wartha. Tatsächlich hat es Rotkäppchen selbst schlimmer erwischt, denn auch wenn der Fußpilz sehr lästig ist, so hat er meist keine besorgniserregenden Folgen. Wer aber etwas Achtung walten lässt, kann der Entstehung einer hartnäckigen Pilzkultur aus dem Wege gehen.

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