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Verletzungsrisiko Computer
(15.7.2009) Vor allem Kinder und alte Menschen machen oft unfreiwillig Kontakt mit dem Computer: Herunterstürzende Monitore und Kabelsalat führen zu vielen Unfällen wie jetzt einen Studie aus den USA beweist.
Bisher galten Karpaltunnelsyndrom und Internetsucht als die größten gesundheitlichen Risiken, die von Computern ausgehen. Doch jetzt haben Wissenschaftler in den USA eine Studie veröffentlicht, in der sie nachweisen, dass akute Verletzungen eine noch größere Gefahr sind.
Etwa 78.000 Menschen im Alter von einem Monat bis 89 Jahren mussten in einem Zeitraum von 13 Jahren in Notfallambulanzen in den USA behandelt werden, weil sie unfreiwilligen Kontakt mit der Hardware hatten. Die Forscher vom Center for Injury Research and Policy in Columbus / Ohio haben die Unfälle in den Jahren 1994 bis 2006 ausgewertet, die in einer repräsentativen Stichprobe regelmäßig in US-Kliniken erhoben wird.
Kinder unter fünf Jahren hatten demnach das größte Risiko, von einem Computer verletzt zu werden. Meist werden sie von herhab fallenden Monitoren getroffen oder stürzen unglücklich über die zahllosen Kabel. Dabei erlitten sie meist Kopfverletzungen.
Aber auch ältere Kinder zwischen fünf und neun Jahren stoßen oft mit dem Kopf gegen den Computer. „Während Bäder, Kinderzimmer und Küche von Eltern kindersicher hergerichtet werden, hat der Computer oft keinen rechten Platz gefunden, an dem er sicher steht“, vermutete Dr. Christoph Müller, Oberarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. „Eltern sollten darauf achten, dass Sie den Computer sicher aufstellen und Kabelsalat vermeiden. Besonders der Zug an Maus oder Tastatur führt bei schlecht verlegtem Kabel gerne zum Kippen des Bildschirms.“
Die Studie ist im American Journal of Preventive Medicine erschienen.
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