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Andiamo al Righi!

Von Magnus Gees

Auf und Ab! So könnte man Genua treffend beschreiben. Nicht nur in ihrer Geschichte erlebte die Handelsstadt am Mittelmeer viele Höhen und Tiefen, auch die Topographie, also die landschaftliche Lage der Stadt, ist von einem steten Auf und Ab geprägt. Den besten Eindruck erhält man von oben.

Der „Hausberg“ der Genueser ist der Righi und der Weg dorthin ist aus der Innenstadt gut ausgeschildert. Von dort kann man die Lage und Ausdehnung der Stadt wie auf einem Panoramabild studieren. Sehnsüchtig schweift der Blick hinaus auf das glatte blaue Mittelmeer. Irgendwo dort draußen, hinter dem Horizont, liegen Sardinien und Korsika. Ein großes Fährschiff läuft langsam in den Hafen ein, ein Dutzend Yachten setzten die Segel zu einer gepflegten Seepartie. Zur rechten Hand läßt sich im feinen Dunst die Coté d`Azur vermuten, dahinter schneebedeckte Gipfel. Zur Linken windet sich die Küste Richtung Cinque Terre. Begibt man sich dann hinunter in die engen Gassen der Altstadt, ist schnell Schluß mit der Orientierung. Wer sich hier nicht verläuft, der verläuft sich nirgends.

Infokasten

Informationen zu Genua: Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt ENIT Kaiserstraße 65 • 60329 Frankfurt Tel.: 069/23 74 34 Ansprechpartner für Reisemedizin am Universitätsklinikum Freiburg: Medizinische Klinik
Abteilung Infektiologie www.if-freiburg.de
Tel.: 0761/ 270-1818 (Ambulanz) Fax: 0761/ 270-1827
E-Mail: info@if-freiburg.de

Stundenlang kann man sich durch die geschäftigen „Vicoli“ – so werden hier die Gassen genannt - treiben lassen, um dann mit ein wenig Glück irgendwo am Hafen zu enden. Erst dort kann der Blick wieder frei schweifen und man weiß endlich, wo einen die Stadt wieder ausgespuckt hat. Doch wer einmal im Gassengewirr unterwegs war, den zieht es immer wieder dorthin zurück. Mitten drin der eindrucksvolle Dogen-Palast, ehemals Sitz des Stadtoberhaupts und seiner Familie. Rund herum herrschaftliche Stadthäuser klassischer Prägung: Schon ein Blick ins Treppenhaus genügt, um einen Eindruck von der Pracht und dem ausgesuchten Geschmack der Erbauer zu erhalten. Viele kleine Cafés, in denen man im Stehen seinen Cappuccino schlürft, Imbisse, die alle Arten von Fisch anbieten, eine enorme Auswahl an Läden und fast keine Touristen machen Genua zu einer der vielleicht „italienischsten“ Städte weit und breit.

                                                               

 

                                                                                                                                   zurück...