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Die Stadt, die niemals schläft
Von Magnus Gees
New York ist und bleibt eine Reise wert. Die Stadt erfindet sich, allen Unkenrufen zum Trotz, immer wieder neu. Der Big Apple übt eine enorme Anziehungskraft aus –Kunst, Theater und Musicals locken seit Jahren und der momentan sehr günstige Dollarkurs sorgt für viel Spaß beim Shopping. Auch Hotels gibt es in Hülle und Fülle – doch meist, auch bei noch so gutem Wechselkurs, zu stolzen Preisen. Aber der Mensch muss wohnen – am besten mitten in der Stadt, rund um den immer belebten Times Square zum Beispiel.
Die Fifth Avenue mit allem was luxuriös und teuer ist, der Theater-Distrikt mit seiner riesigen Auswahl an Aufführungen, der trendige Meatpacking District mit seinen Restaurants und Nachtclubs, das neue Moma, das Museum of Modern Art, mit modernem Design und Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das Künstlerviertel Greenwich Village, das Einwanderer-Viertel Lower Eastside oder das alte Industrieviertel Tribeca, dessen Fabriketagen heute zum teuersten Wohnraum in New York zählen - alles liegt in fußläufiger Umgebung. Straßen und Avenues sind schachbrettartig angelegt, man kann sich praktisch nicht verlaufen.
Die Stadt, die niemals schläft, macht es dem Reisenden leicht. Wer die Stadt beim Schlendern durch die Straßenschluchten entdeckt hat, der sollte sich auch mal einen Überblick von oben verschaffen. Absolutes Muss: Die Aussichtsplattform des Empire State Building. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf die Skyline. Sehr empfehlenswert, vor allem bei Nacht: Das „Top of the Rock“ im Rockefeller Center. Auf drei Ebenen kann man hoch über den Dächern der Metropole auf einer Art Dachterrasse die Lichter der Stadt genießen. Ebenfalls spektakulär, wenn auch lange nicht so hoch, ist die Dachterrasse des Metropolitan Museum of Art, direkt am Rand des Central Parks. Wie an Deck eines Schiffs fühlt man sich dort – statt blauer See umrahmt vom Grün des Central Parks.
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Für Kunstfans bietet die Stadt vom 26. Juni bis 13. Oktober 2008 ein besonderes Highlight: Wasserfälle. Der dänische Künstler Olafur Eliasson ist verantwortlich für die vier bis zu 40 Meter hohen Installationen an verschieden Orten rund um die Halbinsel Manhatten. Ganz nahe kommt man den künstlerischen Wasserfällen bei einer Rundfahrt mit der „Circle Line“. Die kleine Ausfahrt mit dem Schiff lohnt sich doppelt, denn man umrundet außerdem die Freiheitsstatue und sieht die Südspitze von Manhattan mit dem Finanzdistrikt einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Let´s go...














