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Der Patient im Fokus

(27.2.2009) Ein neues, einmaliges Netzwerk an der Uniklinik sorgt dafür, dass bei der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und der Augenklinik ein Rädchen perfekt ins andere greift.

Patienten mit Erkrankungen an den Augen wie beispielsweise grünem oder grauem Star sind meist in der kompetenten Behandlung ihres niedergelassenen Augenarztes bestens versorgt. Ist es erforderlich, dass auch ein oder mehrere Termine in der Augenklinik des Universitätsklinikums wahrgenommen werden müssen, sorgt ein neues Netzwerk dafür, dass bei der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und der Augenklinik ein Rädchen perfekt ins andere greift.

Viele Patienten werden künftig vom Augennetz profitieren. In dieser Vereinigung vernetzen sich die Universitäts-Augenklinik und niedergelassene Augenärzte in Südbaden. Gleichzeitig bleiben alle Mitglieder eigenständig. Der Vorstand setzt sich paritätisch aus Vertretern der niedergelassenen Augenärzte und der Universitäts-Augenklinik Freiburg zusammen.

Das wichtigste ist jedoch: die Mitglieder kennen sich persönlich. Das erleichtert die tägliche Zusammenarbeit. Vom ersten Besuch in der Augenarztpraxis vor Ort über die Behandlung und den stationären Aufenthalt in der Klinik bis hin zur erforderlichen Nachversorgung – alle einzelnen Schritte sind nahtlos aufeinander abgestimmt und zuverlässig organisiert. Die koordinierten Prozesse schließen die Lücke in der Verbindung von ambulanter und stationärer Behandlung. Ganz klar liegt der Fokus auf der Verbesserung der Patientenversorgung: „Wir haben das Augennetz gegründet um durch den Austausch von fachlichem und organisatorischem Know-how die Qualität der Patientenversorgung in Südbaden langfristig zu verbessern“, sagt Oberarzt Dr. Flemming Beisse von der Universitäts-Augenklinik.

Kontakt

Mehr Informationen zum Augennetz finden Sie hier...

Damit alle Ärzte im Augennetz immer auf dem neuesten Stand sind, wird es auch ein Forum im Internet geben. So kann jedes Mitglied schnell und unkompliziert zu jeder Tages- und Nachtzeit per Mausklick eine Frage stellen oder beantworten. Der geschlossene Auftritt signalisiert den hohen fachlichen Anspruch und die partnerschaftliche Verbundenheit. „Wir möchten mit den Mitgliedern im Augenetz auch in Arbeitsgruppen an der Verbesserung der Behandlung arbeiten“, erklärt Dr. Beisse und ergänzt: „Das Augennetz erleichtert so wesentlich den Erfahrungsaustausch und das wirkt sich am Ende positiv auf die Behandlung unserer Patienten aus.“

Im Augennetz können alle Mitglieder ihre Anliegen gleichberechtigt in einem großen Kreis von Experten besprechen. Benötigt ein Patient eine Operation, kann der niedergelassene Arzt ihm schon in der Sprechstunde ganz genau erklären, was auf ihn zu kommt. Er kann auch an Schulungen oder Hospitationen der Universitäts-Augenklinik teilnehmen. Bei Bedarf können niedergelassene Ärzte im Augennetz sogar viele der modernen Geräte in der Augenklinik für Untersuchungen nutzen.

„Je besser alle Mitglieder vernetzt sind, desto effektiver können wir gemeinsam an Verbesserungen in allen Bereichen des Praxis- und Klinikalltags arbeiten“, erklärt Beisse. Qualitätsmanagement wird im Netzwerk groß geschrieben. So arbeitet Beisse direkt mit einem der Mitarbeiter des Zentralen Qualitätsmanagements des Klinikums, Klaus Rudolf, zusammen. „In Sachen Qualitätsmanagement verfügt das Universitätsklinikum über langjährige Erfahrungen, diese geben wir gerne an die niedergelassenen Kollegen weiter“, versichert Rudolf.

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