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Wie die Klinikclowns Freude ans Krankenbett bringen

(2.11.2009) Eigentlich ist es eine Plattitüde: „Lachen ist gesund!“ Die Arbeit der Klinikclowns des Freiburger Universitätsklinikums beweist wie wahr das Sprichwort doch ist.

(re) Die kleine Annabel wurde gestern ohnmächtig und musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Dementsprechend geknickt sieht der kleine Blondschopf auch aus, als die Clowns Erdbeere und Luise nach vorsichtigem Anklopfen den Raum betreten.

Ein paar Seifenblasen und ein Lied auf der Ukulele später kommt Annabel aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Auch ihr jüngerer Bruder, der mit den Eltern zu Besuch ist, krümmt sich nach anfänglicher Schüchternheit vor Lachen auf Anabels Bett. Was in dieser Szenerie leicht und spielerisch wirkt ist professionelle Arbeit.

Seit Mitte der neunziger Jahre gibt es in Deutschland Klinikclowns. Sie sind nicht mit den Künstlern zu vergleichen, die in Zirkusmanegen oder auf Jahrmärkten auftreten. Klinikclowns sind speziell ausgebildet. Grundvoraussetzung ist ein großes Einfühlungsvermögen, denn die Bedürfnisse der Kinder am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg sind ebenso unterschiedlich wie die Schwere ihrer Erkrankungen.

Schenken Sie Kinderlachen!

Spendenkonto Universitätsklinikum Freiburg Kontonummer: 200 44 06
Bankleitzahl: 680 501 01
Sparkasse Freiburg
Verwendungszweck: 34 11 502 01 „Clowns Kinderklinik“

Bevor sie mit ihrem Spiel beginnen, bekommen sie von einer Stationsschwester alle nötigen Informationen. Die Situation am Krankenbett wird von den Clowns aus dem Moment heraus gemeistert. Improvisieren ist hier gefragt. Die Klinikclowns gehören nicht zum Klinikalltag. Gerade weil sie eben nicht die Eltern oder medizinisches Personal sind, bekommen sie eine ganz besondere Beziehung zu den kleinen Patienten. Als die Clowns das Zimmer von Annabel wieder verlassen, bleibt im Raum die Fröhlichkeit und Ausgelassenheit eines Nachmittags auf dem Spielplatz zurück.

Von bedrückter Krankenhausstimmung keine Spur mehr! Nachdem Erdbeere und Luise Annabels trübe Gedanken fort geblasen haben, sind sie noch weitere zwei Stunden in der Kinderklinik unterwegs. Auf dem Weg von einem Zimmer zum nächsten schaffen es Luise und Erdbeere sogar noch den einen oder die andere Pflegekraft zu einem Schmunzeln oder Lachen zu bringen. Luise und Erdbeere haben noch zwei Kollegen: Schraube und Huhn. Auch sie sind speziell für das sensible Arbeitsfeld der Klinik ausgebildet und trösten, muntern auf, lassen den Alltag und die Sorgen vergessen, sie bringen Mädchen wie Anabel das Lachen zurück und machen das Krankenhausleben ein ganzes Stück bunter.

Die Arbeit der Klinikclowns wird ausschließlich durch Spendengelder finanziert.

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