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Minimalinvasive Operation bei Lungenkrebs
(29.6.2010) Patienten, die wegen Lungenkrebs operiert werden, muss meist der gesamte Brustkorb geöffnet werden. Die Thoraxchirurgen der Freiburger Uniklinik bieten ein schonenderes Verfahren an.
Unter einem Bronchialkarzinom, auch Lungenkrebs genannt, versteht man eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen. Das Bronchialkarzinom ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen des Menschen. Lungenkrebs fordert mehr Opfer als Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen.
Dies liegt vor allem am asymptomatischen Wachstum dieser Krebsform. Wenn sich der Tumor noch nicht ausgebreitet hat können Patienten, die an Lungekrebs erkranken, operiert werden. Bislang musste für eine solche Operation der gesamte Brustkorb geöffnet werden, um einzelne tumortragende Lungenlappen zu entfernen. Die Abteilung Thoraxchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg geht seit etwa einem halben Jahr andere Wege: „Wir bieten unseren Patienten ein so genanntes minimalinvasives Verfahren an“, erklärt Professor Dr. Bernward Passlick, Ärztlicher Direktor der Thoraxchirurgie. „Bei dem Verfahren, das nur wenige Kliniken anbieten, muss nur noch ein maximal fünf Zentimeter langer Schnitt vorgenommen werden.“
Mit Hilfe einer Videokamera ist es möglich, alle Operationsschritte am Monitor zu verfolgen und mit speziellen neu entwickelten Instrumenten den tumortragenden Lungenanteil zu entfernen. Auch Lymphknoten können minimalinvasiv entfernt werden.
KontaktProf. Dr. Bernward Passlick
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„Das minimalinvasive Verfahren hat für die Patienten den große Vorteile, dass die postoperativen Schmerzen sehr viel geringer sind und eine sehr viel raschere Rekonvaleszenz möglich ist“, so Professor Passlick. Davon profitieren insbesondere ältere Patienten und Patienten mit ungünstiger Lungenfunktion.














