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Hilfe aus dem Schlaflabor

Schlaf bedeutet eine Erholung von Stoffwechselprozessen, eine Stärkung des Immunsystems und eine Förderung der Gedächtniskonsolidierung. Schlafstörungen dagegen können die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Wenn die Gründe für das schlechte Schlafen nicht eindeutig sind, kann eine Untersuchung im Schlaflabor Aufschluss geben.

(ab) „Schlaf gut“ – was sich so einfach sagt, ist oft gar nicht so leicht gemacht. Bis zu 35 Prozent der westlichen Bevölkerung leiden unter chronischen Ein- und Durchschlafstörungen oder nichterholsamem Schlaf.

Mögliche Folgen sind Diabetes, Bluthochdruck und Depression. „Darüber hinaus führt Schlafmangel zu Einbußen bei Konzentration und Gedächtnis“, erklärt Professor Dr. Dieter Riemann, Leiter der schlafmedizinischen Station der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg.

So vielfältig die Folgen, so unterschiedlich sind auch die Gründe für Schlafstörungen. Mit Hilfe von diagnostischen Gesprächen, Schlaftagebüchern und Schlafprotokollen, die vom Patienten angefertigt werden, können Daten zu Ein- und Durchschlafzeiten sowie Einschätzungen der Betroffenen erfasst werden. Die differenzierteste Methode zur Erfassung des Schlafs ist jedoch die Polysomnographie im Schlaflabor.

Infokasten

Weiter Informationen zum Schlaflabor der Psychiatrie finden Sie hier…

Im Schlaflabor werden Betroffene für zwei Nächte aufgenommen und während des Schlafs umfassend untersucht. Es werden Hirnströme, der Herzrhythmus und der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen. Zudem werden Atmungsbewegungen, Beinbewegungen und die Körperlage aufgezeichnet. „Wir wollen damit mögliche organische Ursachen der Schlafstörungen ausschließen“, so Professor Riemann, „wenn wir die Gründe für die Schlafstörung wissen, können wir auch gezielter therapieren.“

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