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Palliativstation

Die Palliativstation der Universitätsklinik Freiburg wurde am 6. Dezember 2006 eröffnet. Sie hat 10 Betten, 8 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer, jedes mit eigenem Bad / Dusche / WC und eigener Terrasse. Ein wohnlich eingerichteter Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, Kaffeeautomat, Terrasse und Garten steht für Patienten, Angehörige und Besucher zur Verfügung.

Auf die Palliativstation werden Patienten aufgenommen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden und deren medizinische und psychosoziale Situation eine intensive Begleitung durch ein spezialisiertes Team erfordert. Dieses speziell ausgebildete und interdisziplinär arbeitende Team besteht aus Ärzten, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Krankengymnasten, Psychotherapeuten, Seelsorgern sowie Musik- und Kunsttherapeuten.

Bei der Palliativstation handelt es sich um eine spezialisierte Krankenhausstation. Dies bedeutet, dass hier keine Dauerversorgung erfolgen kann. Es handelt sich auch nicht um eine „Sterbestation“. Ziel der Behandlung und Betreuung ist es, eine Weiterbetreuung zu Hause oder in einer anderen Einrichtung, z.B. einem Hospiz, zu ermöglichen. Die Kosten werden wie andere Krankenhausaufenthalte auch von den Krankenkassen getragen.

Sie erreichen die Palliativstation unter den folgenden Kontaktdaten:

Sie erreichen das Stationssekretariat unter der Telefonnummer: 0761-270 95 900
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Brigitte Oberrieder, Mo.-Fr. 08.00 bis 12.00 Uhr)

oder einen Mitarbeiter des Pflegestützpunktes unter der Telefonnummer: 0761-270 95 400

Sie können uns auch eine E-mail senden: palliativstation@uniklinik-freiburg.de

oder sich an das Direktionssekretariat, Frau Kristina Krummer-Meier wenden:
Telefon 0761 270-95 412, Telefax: 0761 270- 95414.

Palliativmedizinisches Leistungsspektrum:

  • Schmerztherapie und medizinische Behandlung anderer körperlicher Beschwerden

  • Palliative Pflege

  • Versorgung exulcerierter Tumore (Tumorgeschwüre)

  • Physiotherapie (Krankengymnasik) und Lymphdrainage

  • Psychoonkologische Begleitung

  • Spirituelle Begleitung

  • Kunst- und Musik-Therapie

  • Ernährungsberatung

  • Aromatherapie

  • Soziale Beratung

  • Hilfe beim Organisieren von Unterstützungen für die Weiterbetreuung der Patienten zuhause oder in einer anderen Einrichtung

  • Hilfe bei der Erstellung einer Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

  • Begleitung, Beratung und Unterstützung von Angehörigen, insbesondere auch der Kinder unserer Patienten

  • Begleitung in der Sterbephase

  • Beratung für Ärzte, Pflegende und sonstige palliativmedizinisch Tätige

  • Kooperation mit im Palliativbereich ambulant tätigen Diensten

Voraussetzungen für eine Aufnahme:

  • Es liegt eine fortgeschrittene und fortschreitende Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung vor, die einer speziellen palliativmedizinischen Behandlung bedarf.

  • Eine Festlegung auf bestimmte Krankheitsbilder besteht nicht, es werden sowohl tumorbedingte (Krebs) als auch nicht tumorbedingte Leiden, z. B. neurologische (wie Multiinfarkt-Syndrom, ALS, Muskeldystrophien, Demenz) oder andere internistische Erkrankungen (wie COPD, Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Leberinsuffizienz) behandelt.

  • Es liegt ein medizinischer (Behandlung von Beschwerden) oder/und ein psychosozialer Grund zur Aufnahme vor.

  • Eine Verbesserung der Lebensqualität oder eine Linderung von Beschwerden kann nur durch einen Aufenthalt auf der Palliativstation erreicht werden, das heißt eine ambulante Behandlung war nicht erfolgreich oder erscheint nicht erfolgversprechend.

  • Der Patient ist über sein Erkrankungsstadium aufgeklärt und soweit möglich darüber informiert, dass keine auf Heilung ausgerichtete Therapie mehr möglich ist.

  • Der Patient ist mit der Aufnahme auf die Palliativstation einverstanden.

  • Der Patient und die Angehörigen sind vor Aufnahme auf die Palliativstation darüber informiert, dass nur eine begrenzte Aufenthaltsdauer geplant ist und eine Entlassung nach Hause oder in eine andere Einrichtung nach Besserung oder Stabilisierung der Beschwerden angestrebt wird.

  • Es kann auch eine Behandlung und Begleitung in der Endphase des Lebens erfolgen.

  • Es können in aller Regel nur erwachsene Patienten aufgenommen werden.

unterer Abschluss
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