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Qualitätssicherung in der Pathologie

Das Ergebnis einer Untersuchung muss verlässlich sein, d. h. von hoher Qualität. Um die Qualität zu sichern, sind eine Reihe von Maßnahmen erforderlich. Die qualitätssichernden Maßnahmen beziehen die sich einerseits auf den Ablauf, also auf die Methode und den Untersuchungsvorgang, andererseits auf die ärztliche Interpretation, also auf die Diagnose. Im Institut sind die folgenden qualitätssichernden Maßnahmen etabliert:

Zertifizierung nach KTQ (Kooperation, Transparenz und Qualität als Basis für eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung).

Zertifizierung im Rahmen der Brustzentren nach DIN EN ISO 9001-2000 durch den TÜV-Südbaden und nach den Empfehlungen der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Senologie. 

Tägliche abteilungsinterne Fallkonferenzen mit gemeinsamer Erörterung und Diskussion schwerwiegender Diagnosen durch mehrere Fachärzte und Spezialisten.

Klinisch-pathologische Konferenzen mit Falldemonstrationen.

Mitglied des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer (CCCF) und Teilnahme an regelmäßigen interdisziplinären onkologischen Fallkonferenzen und Arbeitskreisen.  

Kontrolle (Selbstkontrolle) durch die histologische und zytologische Verlaufsbeobachtung und durch die Obduktion. 

Teilnahme am Qualitätszirkel im Fach Pathologie.

Fortbildung der Ärzte durch Teilnahme an Kongressen und Trainingsprogrammen (Histologische Fallserien), z. B. der Internationalen Akademie für Pathlogie (IAP) mit etwa 100 histologischen und zytologischen Lehrserien.

Regelmäßige Teilnahme an organspezifischen Fortbildungen (Tutorials), z. B. der IAP, der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Berufsverbandes Deutscher Pathologen. 

Teilnahme an Ringversuchen (z. B. in der Immunhistologie und Molekularpathologie).

Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen der Pathologie und der Klinik.

Schriftlich fixierte Funktionen und Funktionsabläufe im ärztlichen und technischen Dienst und im Sekretariat.

Fortbildung der Mitarbeiter im nicht-ärztlichen Bereich.

Gemeinsame Diskussion von Schwachstellen im Institut und Erörterung von Maßnahmen zu deren Beseitigung.

Statistik über Problem-Ereignisse: CIRS (Critical Incident Reporting System) und deren Auswertung.

 

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