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Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
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Die Geschichte der Freiburger Physiotherapieschule
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| Die Schule für Physiotherapie am Freiburger Universitätsklinikum ist eine der ältesten Schulen in Deutschland. Sie wurde als private Schule am 1. Oktober 1935 von Prof. Dr. Kohlrausch gegründet. Mitbegründerin ist Frau Hede Leube, die mit Prof. Dr. Kohlrausch von Berlin nach Freiburg übergesiedelt war. | ||
| 1935 - 1944 | war die Schule neben dem sportmedizinischen Institut in der Albertstr. 4 untergebracht (s. Foto: Die Schule befand sich im Gebäude vorne rechts) | |
| 1942 | wurde aus der privaten Krankengymnastikschule eine Einrichtung der Universität. Als technische Leiterin wurde Frau Leube bestellt. Die ärztliche Leitungsfunktion übernahm zunächst der Neurologe Dr. Gaupp | |
| 1944 | wurden bei Luftangriffen weite Teile Freiburgs völlig zerstört, so auch die Krankengymnastikschule. | |
| 1945 - 1970 | war die Schule, nach kurzer Zwischenstation im Kneippsanatorium St. Urban, (Sebastian-Kneipp-Strasse), auf dem Gelände der Neurologischen und Psychiatrischen Universitäts-Klinik (Hauptstrasse 5) untergebracht. | |
| 1950 | wurde Frau Dr. Leube, die 1946 ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen hatte, die Gesamtleitung der Schule übertragen. | |
| 1970 | zog die Schule in das Schulgebäude in der Fehrenbachallee 8. Frau Dr. Teirich-Leube beendete damit auch ihre fast vierzigjährige Tätigkeit als Lehrerin und Leiterin der Schule, die nun vom Land Baden-Württemberg übernommen wurde. | |
| 1976 - 1998 | wurde die Schulleitung durch Frau Ingrid Hegar ausgeübt. | |
| seit 2000 | ist die Schule für Physiotherapie ein Fachbereich der Akademie für medizinische Berufe des Universitätsklinikums Freiburg (Akademieleitung: Dipl. med. päd. Alexander Mohrbacher). | |
| seit 2008 | liegt die Leitung der Physiotherapieschule in den Händen von Herrn Florian Sandeck |
Prof. Dr. med. Wolfgang Kohlrausch (1888 - 1980)
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| 1888 | in Hannover geboren | |
| 1914 | Medizinexamen nach Studium in Göttingen, München, Berlin | |
| 1918 | Dissertation über "Erkältungskrankheiten unter dem Gesichtswinkel des Krieges", Assistenzarzt in der Landpraxis Bad Beversen | |
| 1920 |
Leitung der gymnastischen Abteilung unter Prof. August Bier in der Klinik in Berlin,
Kahlrausch baute diese Abteilung aus; sportmedizinische Aufgaben kamen hinzu. Eröffnung einer Massageschule in Berlin, später gründet sich daraus eine Krankengymnastikschule. Kohlrausch baute die Stellung der Krankengymnastik aus. Dozent an der Berliner Universität und Leiter des anthropometrischen Laboratoriums an der deutschen Hochschule für Leibesübungen. |
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| 1928 | Habilitation in Sporthygiene | |
| 1934 | Ernennung zum außerplanmäßigen Professor | |
| 1935 | Ruf an die Freiburger Universität als Leiter des sportärztlichen Instituts | |
| 1941 | Ordinarius für Bewegungstherapie und Sportmedizin in Straßburg | |
| 1945 | Auflösung der Schule durch Prof. Dr. med. Kohlrausch nach dem Luftangriff im November 1944 | |
| 1948 - 1950 | Leiter der Krankengymnastikschule in Zürich | |
| 1954 | Chefarzt im Sanatorium Hohenfreudenstadt, Leitung der Bewegungstherapie bis 1959 | |
| 1962 - 1963 | Lehrauftrag für Medizin in Marburg | |
| 1980 | im Alter von 92 Jahren gestorben | |
Hede Teirich-Leube (1903 - 1979)
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| 1903 | in Esslingen geboren | |
| 1923 | Sekretärin, Laborantin und Photographin im anthropometrischen Laboratorium der Deutschen Hochschule für Leibesübungen unter Prof. Dr. med. Wolfgang Kohlrausch, gleichzeitig Besuch der Schule für Heilgymnastik und Massage | |
| 1924 | Examen an der Schule für Heilgymnastik und Massage. Lehrerin an Prof. Kohlrauschs Schule mit den Schwerpunkten Gynäkologie und Innere Medizin | |
| 1935 | Umzug Kohlrauschs nach Freiburg, den sie als leitende Lehrkraft mit dem Umzug der Krankengymnastikschule in Freiburg bereits vorbereitet hatte | |
| 1937 | Nach langjähriger Lehrtätigkeit Examen in der Krankengymnastik wegen Einführung der staatlichen Prüfung für Krankengymnastinnen | |
| 1938 - 1941 | Entwicklung der Methode der Bindegewebsmassage mit Herrn Prof. Dr. Kohlrausch und Frau Elisabeth Dicke | |
| 1941 - 1946 | Technische Leiterin der Schule nach dem Weggang Prof. Kohlrauschs, Beginn und Vollendung des Medizinstudiums | |
| 1949 - 1970 | Erste Vorsitzende des Landesverbandes Südbaden-Südwürttembergder Krankengymnastinnen | |
| 1950 - 1970 | Gesamtleitung der Krankengymnastikschule | |
| 1953 | Heirat mit dem Facharzt für Neurologie H. Teirich | |
| 1968 | Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse | |
| 1970 | Vorbereitung des Umzugs der Schule in die Fehrenbachallee 8. Eintritt in den Ruhestand | |
| 1979 | im Alter von 76 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben | |





